Stein, Maike: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel


  • Autor: Stein, Maike
    Titel: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
    Originaltitel: Tri orisky pro Popelku
    Verlag: Ravensburger Buchverlag
    Erschienen: 1. August 2012
    ISBN 10: 3473368482
    ISBN 13: 978-3473368488
    Seiten: 175 Seiten
    Einband: Hardcover
    Empfohlenes Alter: 8-10 Jahre
    Preis: 12,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Aschenbrödel kann nur davon träumen, auf dem königlichen Ball zu tanzen. Von früh bis spät muss sie für die Stiefmutter arbeiten. Da schenkt ihr ein Knecht drei verzauberte Nüsse, in denen die schönsten Gewänder stecken. Prachtvoll gekleidet reitet Aschenbrödel zum Schloss und gewinnt das Herz des Prinzen. Doch liebt er sie auch, wie sie wirklich ist?


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    Meine Meinung:


    Aschenbrödel lebt bei ihrer bösen Stiefmutter und deren nicht weniger gemeinen Tochter Dora auf dem Gut, das früher einmal ihrem Vater gehört hat. Dieser war ein herzenguter Mensch und immer nett zu seiner Tochter, doch seit er nicht mehr da ist leitet die Stiefmutter alles mit strenger Hand und besonders Aschenbrödel muß sehr hart arbeiten und unter ihr leiden. Die Ausritte mit ihrem Pferd Nikolaus sind dagegen immer eine schöne Abwechslung, auch wenn sie ihn eigentlich gar nicht mehr reiten dürfte. Bei einem dieser Ausritte macht sie die Bekanntschaft eines jungen Mannes, der sich als Prinz herausstellt und der ihr sofort gut gefällt, aber Aschenbrödel kann sich nicht vorstellen, das sich ein Adelssohn für sie interessieren würde.


    Aschenbrödel mochte ich recht gerne, sie ist ein nettes Mädchen und steht für andere ein, außerdem ist sie sehr tierlieb, nur das sie so naiv in Bezug auf ihre Stiefmutter und ihre Stiefschwester Dora ist fand ich nicht so gut gelöst, aber sie glaubt wahrscheinlich immer noch an das Gute in jedem Menschen, auch wenn sie es eigentlich besser wissen müßte was die beiden betrifft und doch nur einen drüber kriegt. Den Prinzen fand ich auch ziemlich sympathisch, genauso wie seine beiden besten Freunde Witek und Kamil. Dora und ihre Mutter waren dagegen wirklich schrecklich, aber das ist ja eigentlich in jeder Version von "Aschenputtel" so, das die Stiefmutter und Stieftöchter sich nicht gerade mit Ruhm bekleckern und ich warte deswegen immer gespannt auf das Ende, wenn sie mit ihren Gemeinheiten nicht mehr weiterkommen.


    Die Idee mit den drei Haselnüssen ist wirklich schön und auch das der Prinz und Aschenbrödel sich viel öfters sehen, als nur auf dem Ball, hat mir richtig gut gefallen, denn dadurch lernen sich die beiden etwas besser kennen und wissen gleich wie der andere tickt. Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat waren die Jagdszenen, aber die mochte ich auch schon im Film nicht. Toll fand ich ja auch Rosalie und Nikolaus, die beiden sind ein großer Bestandteil in Aschenbrödels Leben und versuchen ihr, auf ihre eigene Weise, immer Tips zu geben und sie anzuspornen. Das Ende hat mir auch gut gefallen, besonders die letzte Seite fand ich nochmal richtig schön. Im Mittelteil befinden sich übrigens einige Fotos aus dem Film, diese und auch die Geschichte an sich haben dafür gesorgt, das ich den Film nun unbedingt mal wieder sehen möchte.


    Veröffentlicht am: 12.12.2013