Ross, Michelle: Die verlorene Zeit


  • Autor: Ross, Michelle
    Titel: Die verlorene Zeit
    Verlag: Knaur TB
    Erschienen: 1. November 2013
    ISBN-10: 3426510820
    ISBN-13: 978-3426510827
    Seiten: 592
    Einband: TB
    Preis: 9,99 Euro


    Inhalt:
    Beim entrümpeln des Speichers entdeckt Dinah alte Zeitungsausschnitte, denen zufolge ihre Ururgroßmutter 1904 als Mörderin gehängt wurde.
    Schockiert über diese Entdeckung wendet sie sich an ihre Eltern. Doch die haben Angst vor jeglichem Skandal, da Dinah`s Vater kurz davor steht, in den Senat gewählt zu werden.
    Somit begibt sich Dinah heimlich und alleine auf die Reise nach England um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.


    Meine Meinung:
    Ich lese sehr viele Familiengeheimnisse und alle faszinieren mich. Doch das Geheimnis von Michelle Ross hat mich ganz besonders gepackt.
    Ich finde wahrscheinlich gar nicht die richtigen Worte, um meine Begeisterung für dieses tolle Buch auszudrücken.
    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt.
    Im Jahr 2012 begleiten wir Dinah, wie sie mit Hilfe von Horatio und Thomas dem Familiendrama immer näher kommt. Hauptsächlich befinden wir uns aber mit Ellen im Jahr 1904, indem sie uns ihre tragische Geschichte erzählt. Die Charaktere sind alle sehr gut dargestellt und lösen beim Leser die verschiedensten Emotionen aus. Durch den flüssig zu lesenden Schreibstil konnte ich von Anfang an in die Geschichte eintauchen und sie ließ mich bis zum Schluß nicht mehr los. Die Autorin versteht es wunderbar, den Leser bis zum Ende in Atem und Spannug zu halten, sodaß auf den fast 600 Seiten keinerlei Längen auftraten.
    Auch die Covergestaltung verdient ein ganz großes Lob.
    Für diese rundum gelungene Geschichte vergebe ich 5/5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung, zudem wandert das Buch auf die Liste meiner Jahreshighlights 2013.


    LG Karin

  • Meine Meinung:


    Diese Autorin kenne ich unter einem anderen Namen, so war ich sehr gespannt da es sich um ein anderes Genre handelt als die sie sonst schreibt.
    Ich wurde alles andere als enttäuscht.


    Dinah, eine recht verwöhnte aber recht rebellische Politikertochter, will sich nicht dem Willen ihres Vaters beugen. Vor allem nicht den Mann heiraten den ihr Vater sich für sie erdacht hatte.


    Als der Vater in seiner Stellung aufsteigt steht ein Umzug an, auf dem Dachboden des Hauses, in dem schon drei Generationen der Familie gelebt haben, findet Dinah Zeitungsausschnitte, dem was sie dort las wollte sie auf den Grund gehen. Doch der Vater blockt dieses Thema wehement ab.


    Kurzerhand reist Dinah aus den USA nach England in die Region Corwall. Und was sie dort erlebt, dass solltet ihr wirklich selber lesen.


    Dinah reift sichtlich während der Geschichte und für sie öffnet sich ein Sinn in ihrem Leben.


    Sehr schön flüssig zu lesen steigt die Spannung mit jedem Kapitel. Ein paar Entwicklungen waren voraussehbar, andere wendeten sich wie ich es nicht geahnt hatte.


    Das Ende war dann alles andere als erdacht, von mir ein klare Leseempfehlung. Ich werde diese Autorin garantiert weiter folgen und freue mich schon auf neuen Lesestoff.



    Ich gebe vier von fünf Sternen.