Turney, Lesley: Das Dornenhaus


  • Autor: Turney, Lesley
    Titel: Das Dornenhaus
    Originaltitel: In Her Shadow
    Verlag: Piper
    Erschienen: 11. Juni 2013
    ISBN 10: 349230298X
    ISBN 13: 978-3492302982
    Seiten: 473 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Hannah glaubt, Gespenster zu sehen, als sie eines Tages ihrer Jugendfreundin Ellen gegenübersteht. Denn Ellen ist vor langer Zeit, im Alter von achtzehn Jahren, ums Leben gekommen. Um Klarheit zu gewinnen, reist Hannah zurück an den Ort ihrer Kindheit, ans Meer nach Cornwall. Um jeden Preis muss sie herausfinden, was damals wirklich geschah – in Ellens Elternhaus, dem »Dornenhaus«...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Hannah arbeitet im Brunel Memorial Museum in Bristol und bei einer ihrer Tätigkeiten sieht sie plötzlich eine Frau, die ihrer früheren Freundin Ellen total ähnlich sieht. Hannah kriegt deswegen die totale Panik, denn es kann eigentlich nicht sein, das dies Ellen ist, da diese vor vielen Jahren ertrunken ist, daher denkt sie, sie hätte wieder Wahnvorstellungen und kann sich deswegen auch nicht mehr wirklich auf ihre Arbeit, ihre Freunde und ihre Familie konzentrieren. Durch die Begegnung mit der angeblichen Ellen erinnert sich Hannah wieder an die Vergangenheit und was damals alles passiert ist, von ihrem Kennenlernen mit Ellen bis zum letzten Treffen, bevor das große Unglück geschah.


    Hannah war mir in der Gegenwart recht sympathisch und man kann ziemlich gut mit ihr mitfühlen, aber in der Vergangenheit gibt es Momente, wo sie mir nicht so gut gefallen hat. Sie ist manchmal einfach ziemlich naiv und will es allen immer irgendwie recht machen, doch dabei verliert sie sich fast selbst. Mit Ellen und Jago bin ich dagegen so gut wie gar nicht warm geworden, sie wirkten auf mich beide oft sehr egoistisch und ihre Launen waren teilweise echt anstrengend. Dabei haben die Zwei es wirklich nicht leicht gehabt in ihrer Kindheit und Jugend, aber sie konnten mich leider einfach nicht richtig erreichen, was ich recht schade fand. Am schlimmsten fand ich allerdings Mr. Brecht, der war richtig unheimlich.


    Die Geschichte war teilweise recht interessant und spannend, aber manches fand ich auch etwas zu sehr in die Länge gezogen, gerade wenn man mal wieder was aus der Vergangenheit erfährt. Erst zum Schluß steigert sich die Spannung in diesen Kapiteln um einiges, so daß ich unbedingt weiterlesen mußte, da ich wissen wollte was wirklich passiert ist und warum. Einiges davon kann man sich zwar schon recht früh zusammenreimen, aber manches war auch eine echte Überraschung für mich, denn die Autorin versteht es wirklich gut einen hinters Licht zu führen. Gegenwart und Vergangenheit wechseln sich übrigens jedes Kapitel ab. Der Schluß kam leider etwas zu kurz wie ich finde, denn ich hätte zu gerne gewußt was das Telefonat gebracht hat und wie die Reaktion einer gewissen Person deswegen ist, aber auch das mit Hannah und John fand ich etwas schade, da hatte ich mir irgendwie etwas mehr von erhofft, aber trotzdem war das Buch ziemlich gut zu lesen und ich konnte es die letzten Seiten auch kaum noch aus der Hand legen.


    Veröffentlicht am: 19.09.2013