Graham, Eliza: Das geheime Bild


  • Autor: Graham, Eliza
    Titel: Das geheime Bild
    Originaltitel: The History Room
    Verlag: Blanvalet
    Erschienen: 17. Juni 2013
    ISBN 10: 3442378486
    ISBN 13: 978-3442378487
    Seiten: 383 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Letchford, ein englischer Landsitz. Die kleine Meredith und ihre Schwester beschädigen beim Spielen ein Wandgemälde, das ihr Vater einst von ihrer Mutter gemalt hat. Dahinter kommt ein anderes Bild zum Vorschein. Es erzählt eine Geschichte, die verborgen bleiben soll. Zwanzig Jahre später kehrt Meredith nach Letchford zurück. Nach dem Tod ihrer Mutter und einer Ehekrise liegen schwierige Zeiten hinter ihr, doch auch die Ruhe auf Letchford ist trügerisch: Schon bald wird ein erschreckender Fund lange zurückliegende Ereignisse wieder ans Licht bringen...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Meredith ist zurückgekehrt an den Ort ihrer Kindheit, nach Letchford, um dort zu unterrichten, auch wenn sie das eigentlich nie wirklich vor hatte, denn die Schule gehört ihren Eltern. Aber nach dem ihr Mann Hugh sie erstmal nicht mehr sehen möchte und ihre Mutter plötzlich verstorben ist, fühlt sie sich dort trotz allem noch am wohlsten, außerdem möchte sie ihrem Vater ein wenig beistehen. Aber das Schuljahr erweist sich als eine harte Prüfung für Meredith, denn seitdem ein etwas seltsamer Fund in einem Schrank aufgetaucht ist scheint jemand ihr das alles in die Schuhe schieben zu wollen und auch ihren Vater scheint das alles mehr mitzunehmen, als er vorgibt. Bei all ihren Nachforschungen kommt Meredith dann auch langsam einigen Geheimnisse auf die Spur, die auch ihre eigene Familie betreffen.


    Meredith war mir eigentlich recht sympathisch, aber ich finde in einigen Situationen hätte sie ruhiger etwas forscher sein können, sie gibt meist viel zu schnell nach und fragt dann auch nicht weiter nach, obwohl es wichtig sein könnte, dadurch übersieht sie dann auch einiges. Emily dagegen war mir am unsympathischsten, sie hat eine Art an sich, die teilweise recht unangenehm ist, besonders in Gesprächen oder wenn sie mal wieder jemanden genauer beobachtet. Mit den anderen Charakteren bin ich leider nicht wirklich warm geworden, obwohl einige von ihnen ziemlich viel durchgemacht haben, aber wenn ihre Geschichten erzählt werden kommt da irgendwie nichts rüber, was echt schade ist, denn gerade bei Olivia wird ein sehr wichtiges Thema erwähnt, dem aber dann viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.


    Am Anfang fand ich die Geschichte noch recht spannend und interessant, außerdem gab es auch die ein oder andere Überraschung, wobei man das meiste sich schon nach den ersten Seiten zusammenreimen kann, trotzdem fand ich das ganze noch ziemlich gut umgesetzt, aber irgendwann dümpelt dann alles nur noch vor sich her und die Auflösungen werden dann auch irgendwie etwas zu kurz und schnell abgehandelt, dabei gibt es da so viel Potenzial. Außerdem hat der Epilog eher wie der Anfang einer neuen Story gewirkt, anstatt wie ein abgeschlossenes Ende, aber den Schluß fand ich sowieso nicht allzu zufriedenstellend. Die Geschichte wird übrigens aus der Sicht von Meredith, Charles und Emily erzählt, wobei die Parts von Meredith am häufigsten vorkommen und auch am längsten sind.


    Veröffentlicht am: 08.09.2013