Moore Fitzgerald, Sarah: Der Schlüssel zu allem

    • Offizieller Beitrag


    Autor: Moore Fitzgerald, Sarah
    Titel: Der Schlüssel zu allem
    Verlag: bloomoon
    Erschienen: 5. August 2013
    ISBN 10: 3760783805
    ISBN 13: 978-3760783802
    Seiten: 203 Seiten
    Einband: Hardcover
    Empfohlenes Alter: 12-15 Jahre
    Preis: 12,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Seit einiger Zeit ist Cosmos Großvater seltsam vergesslich und erinnert sich nicht einmal daran wer Cosmo überhaupt ist. In einem kurzen, klaren Moment überreicht er seinem Enkel einen Schlüssel und bittet ihn nach Blackbrick zu fahren. Mitten in der Nacht macht Cosmo sich auf den Weg und steht plötzlich allein vor einem verfallenen Tor, hinter dem er ein düsteres Anwesen erkennen kann. Als er den Schlüssel im Schloss herumdreht, öffnet sich das alte Tor knarrend und für Cosmo beginnt eine aufregende Zeitreise in die Vergangenheit seiner Familie.


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    Meine Meinung:


    Cosmo lebt bei seinen Großeltern seit seine Mutter nach Australien gegangen ist und ihm geht es dort ziemlich gut. Er und sein Großvater Kevin verstehen sich wirklich super und unternehmen auch viel zusammen, aber eines Tages ändert sich alles, denn Kevin vergißt plötzlich vieles und benimmt sich recht seltsam. Für Cosmo ist das sehr hart, besonders als sein Großvater nicht mal mehr ihn erkennt und von daher versucht er alles mögliche um Kevin zu helfen, damit er sich erinnert. Doch leider hat das alles nicht den gewünschten Erfolg und als dann auch noch eine Ärztin vorbeischaut und einige Tests durchführt, die sie nicht zufriedenstellen, muß Cosmo zu seinem Onkel Ted ziehen, obwohl er doch viel lieber bei seinen Großeltern bleiben würde. Als Cosmo sich von seinem Großvater verabschieden möchte, gibt dieser ihm einen Schlüssel und sagt ihm, das er nach Blackbrick Abbey gehen soll und dort beginnt ein ziemliches Abenteuer für Cosmo.


    Cosmo fand ich teilweise ganz ok, wie er für seinen Großvater da ist und für ihn kämpft, damit er weiter zu Hause wohnen bleiben kann ist wirklich toll, diese Seite fand ich an ihm auch total sympathisch. Auf Blackbrick Abbey gibt es dann aber Momente, wo er mir einfach zu passiv war und das bereut er ja ab und zu sogar selber. Außerdem habe ich ihn am Ende manchmal gar nicht richtig verstanden, da hätte er so viel fragen oder sagen können, aber er schweigt sich aus oder nimmt das meiste einfach ganz gelassen hin. Die anderen Charaktere, wie Kevin, Meggie, Ted, Deedee und Mrs. Kelly blieben dagegen ziemlich blass, was echt schade ist, aber sie haben mich einfach nicht erreicht. Dr. Sally, Corporamore und Cosmos Mutter fand ich dafür am unsympathischsten, sie kamen zwar zum Glück auch nicht so oft vor, allerdings waren ihre Szenen echt anstrengend zu lesen.


    Die Geschichte konnte mich auch nicht wirklich in ihren Bann ziehen, dabei hätte der Teil auf Blackbrick Abbey so interessant werden können, aber es wird einfach alles viel zu schnell abgehandelt und irgendwie redet auch keiner wirklich mit dem anderen oder übersieht extra offensichtliches und das fand ich schon schade. Die Story hat nämlich einiges an Potenzial, vor allem weil sie auch ein ernstes Thema beleuchtet, aber das wird leider nicht richtig ausgeschöpft. Auch das so ein Bogen um die Geschichte von Brian gemacht wird fand ich etwas befremdlich, aber es wird halt verschwiegen, damit sich keiner damit wirklich befassen muß, was ich Brian und Cosmo gegenüber schon ziemlich unmöglich finde. Das Ende fand ich zum Teil recht traurig, aber es gab auch noch eine ziemliche Überraschung mit der ich gar nicht gerechnet habe, aber es paßt irgendwie und war auch eins der wenigen Highlights in dem Buch.


    Veröffentlicht am: 02.09.2013