White, Kiersten: Tears´n´Kisses


  • Autor: White, Kirstin
    Titel: Tears´n´Kisses
    Originaltitel: Endlessly
    Verlag: Loewe
    Erschienen: 17. Juni 2013
    ISBN-10: 3785572409
    ISBN-13: 978-3785572405
    Seiten: 416 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Lebe lieber übersinnlich Band 3
    Empfohlenes Alter: 12-15 Jahre
    Preis: 17,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Eigentlich ist Evie vollauf damit beschäftigt, Weihnachtsgeschenke zu besorgen und den großen Winterball zu planen. Doch wie soll sie sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren, wenn sie auf einmal das Gerichtsverfahren gegen ihre Ersatz-Mum Raquel verhindern, ihren Freund Lend aus den Fängen der Dunklen Elfenkönigin befreien und sich entscheiden muss, ob sie nun dieses verpiepte Tor in eine andere Dimension öffnen soll oder nicht. Dort hindurch will nämlich die gesamte Mannschaft der Paranormalen. Doch was, wenn Lend ebenfalls mitgeht und die Erde verlässt? Plötzlich ist Evies Entscheidung noch viel schwieriger als gedacht.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Evie versucht weiterhin ein ganz normales Leben zu führen, aber das ist gar nicht so leicht, denn die Paranormalen versammeln sich und wollen, das Evie ihnen ein Tor in ihre Welt öffnet, damit sie endlich von der Erde runterkommen. Evie fühlt sich dadurch aber ziemlich unter Druck gesetzt und sie mag es ja sowieso nicht, wenn man ihr befiehlt was sie tun soll. Aber als dann plötzlich die IBKP eine neue Chefin bekommt, Raquel dadurch irgendwie verschwindet, Lend von der dunklen Königin entführt wird und Evie Sachen sieht, die sie einfach nur unglaublich findet, denkt sie nochmal über das ganze nach, denn wäre eine Welt ohne Feen nicht viel besser, schließlich geht so viel Leid von ihnen aus und die ganzen Feen würden ja mit den anderen Paranormalen mitgehen. Wie wird Evie sich also entscheiden?!


    Evie ist mir zwar wieder einen Tacken sympathischer gewesen, als letztes Mal, aber trotzdem gefiel mir einiges nicht, wie sie zum Beispiel mit dem Einhorn redet ist echt unmöglich und solche Szenen gibt es leider häufiger. Ihre ganze Welt dreht sich irgendwie nur noch um Lend und der Rest ist egal, ich fand zwar auch nicht gut, wie alle Evie immer befehlen wollten was sie tun soll, aber sie hat sich ja nicht mal die Zeit genommen um jemandem richtig zuzuhören. Evie meint im Laufe des Buches übrigens mal, sie sei nicht mehr so naiv und vertrauensselig wie noch am Anfang, aber das sehe ich leider nicht so, denn wem sie alles vertraut hat, obwohl sie schon total schlechte Erfahrungen mit demjenigen gemacht hat war schon sehr extrem, das kann man ja noch bei einer Person verstehen, aber gleich bei mehreren irgendwie nicht.


    Richtig gut gefallen haben mir diesmal eigentlich nur Lend und Arianna. Lend ist wie immer total lieb und permanent für Evie da, vergißt dabei aber nicht, das es auch noch andere Menschen um ihn herum gibt und Arianna hat wirklich gute Sprüche auf Lager und ist, auch wenn sie es versucht zu verstecken, eine total herzensgute Vampirin. Jack hat mich dieses Mal ziemlich überrascht und das im guten Sinne, was ich nicht gedacht hätte, wenn man den zweiten Teil bedenkt, wo ich ihn wirklich schrecklich fand, aber er hat diese zweite Chance wirklich super genutzt und ich denke er wird seine Aufgabe gut meistern und daran weiter wachsen. Reth finde ich dagegen einfach nur anstrengend und da verstehe ich dann auch oft Evies Reaktionen und Gedanken nicht, wenn es um ihn geht, das läßt auch irgendwie ihre Beziehung zu Lend nicht mehr so erstrahlen, was ich etwas schade finde.


    Die Geschichte an sich hatte zwar ein paar interessante Momente, aber trotzdem fehlte mir irgendwie die Spannung und auch eine gewisse Reihenfolge, denn auf mich wirkte es oft so, als wären einfach nur kleine Abschnitte aneinandergereiht worden, wo man dann immer mal wieder zum gleich Ort zurückkehrt und/oder das gleiche beredet, nur das es dann halt um eine andere Person geht. Auch die Einführung von Anne-Dingens Dingenskirchen fand ich etwas unnötig, auch wenn mir ihr Name immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat, aber zur Story hat sie eigentlich nicht wirklich was wichtiges beigetragen. Trotzdem ließ sich das Buch wieder gut und flüssig lesen und Lend und Arianna haben wirklich einiges wettgemacht, genauso wie die kleine Story um Lend und Evie im Mittelteil.


    Veröffentlicht am: 29.07.2013