Tarley, Catherine: Die Plantage


  • Autor: Tarley, Catherine
    Titel: Die Plantage
    Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
    Erschienen: 1. Dezember 2012
    ISBN 10: 3423249439
    ISBN 13: 978-3423249430
    Seiten: 880
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 16,90 Euro


    Zitat

    South Carolina, 1781. Die junge Witwe Antonia Lorimer lebt allein auf ihrer vom Krieg zerstörten Plantage Legacy. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Anwesen wieder aufzubauen und einen verwundeten britischen Soldaten gesund zu pflegen: William Marshall. Dass ausgerechnet er in den Kriegswirren ihren Mann Henry erschossen hat, weiß sie nicht. Und so lässt sie sich immer mehr in den Bann dieses außergewöhnlichen Mannes ziehen. Ein Epos aus dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Die Menschen sind verwundet an Körper und Seele, das Leben ist geprägt von Verlust und roher Gewalt, aber auch von einer unerschöpflichen Aufbruchsstimmung und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.


    Meine Meinung:
    Gleich zu Beginn wird von einer Legende des Otter-Stammes erzählt.
    Hierbei hat ein Krieger einen schwächeren Mann getötet und somit das Gleichgewicht der Erde zerstört.
    Die Götter wollten den Krieger bestrafen, doch die Frau des getöteten hatte Mitleid und bat die Götter um Gnade.
    Zur Sühne sollte der Krieger die Aufgaben des schwächeren erfüllen und die Frau zur Gattin nehmen.


    Auf diese Legende baut dieser Roman auf. Mir hat die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, der Schreibstil ist flüssig und fesselnd.
    Aber es geht nicht nur um diese Legende, es wird auch das Thema "Psychopath", Männerbeziehung, Voodoo-Zauber behandelt.
    Der Roman ist insgesamt sehr vielschichtig, sodaß die Seiten nur so dahinfliegen.
    Ich kann dem Roman aber nicht die volle Punktzahl geben, denn trotz des tollen Schreibstils konnten mich persönlich die Charaktere nicht erreichen. Keine der Protagonisten hat sich in mein Herz geschlichen. Ich kann gar nicht genau erklären, warum das so ist, vielleicht war doch zuviel Thematik vorhanden.
    Aber dennoch vergebe ich 4 von 5 Sternen und würde das Buch jederzeit weiter empfehlen.


    Veröffentlicht am: 11.02.2013