Freund, Marc: Das Haus am Abgrund


  • Autor: Freund, Marc
    Titel: Das Haus am Abgrund
    Verlag: Boyens Buchverlag
    Erschienen: März 2013
    ISBN 10: 3804213782
    ISBN 13: 978-3804213784
    Seiten: 304 Seiten
    Einband: Broschiert
    Preis: 10,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Völlig überraschend erbt Marieke Kielmann ein Haus an der Ostseesteilküste sowie ein beachtliches Barvermögen. Gespannt macht sie sich auf den Weg an die Flensburger Außenförde. Von der Landschaft und dem ersten Eindruck des Hauses beeindruckt, beginnt Marieke, sich in dem verschlafenen Dorf schnell heimisch zu fühlen. Doch ohne es zu ahnen, bringt sie sich durch ihre Fragen über die Geschichte von Haus Seegrund in Gefahr. So erfährt sie von einer jungen Frau, die im Schneewinter 1978/79 unter rätselhaften Umständen in der Ostsee ertrunken sein soll. Doch war es wirklich ein Unglück?


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Marieke erbt von Siegfried Waldow ein Haus in Osterholz an der Ostsee und dazu noch ein wenig Geld. Warum er gerade sie bedacht hat ist für die junge Frau nicht ganz klar, schließlich waren sie nur mal eine zeitlang Nachbarn und er war zwar damals schon immer recht freundlich zu ihr, aber das er ihr deswegen gleich was vererbt ist schon verwunderlich. Trotzdem freut sich Marieke ziemlich, besonders als sie das Haus zum ersten Mal sieht. Allerdings hat Herr Waldow kurz vor seinem Tod noch eine seltsame Andeutung gemacht und zwar, das es in seinem Haus einen Mord gegeben hätte. Marieke hat davon durch die Haushälterin von Herrn Waldow erfahren und fragt sich was er wohl damit meinte und ob diese schreckliche Tat in dem Haus passiert sein könnte, das er ihr vererbt hat.


    Marieke war mir sofort sympathisch, auch wenn sie manchmal vielleicht ein wenig leichtsinnig ist, gerade was ihr eigenes Leben angeht, aber sie hat zum Glück Dominik Vogt an ihrer Seite, den Sohn der Haushälterin von Herrn Waldow. Außerdem schließt sich den beiden später auch noch Dr. Herwig Eckels an, der ebenfalls dabei war, als Siegfried Waldow von dem Mord erzählt hat. Die Bewohner von Osterholz habe ich nicht gerade als nett empfunden, außer vielleicht Gerlinde Claasen und Wilfried Habermann, ansonsten haben sich alle irgendwie verdächtig gemacht und ich habe deswegen auch erstmal jeden von ihnen für schuldig gehalten. Aber die Auflösung des Täters war dann wirklich überraschend, denn diese Person hatte ich so gar nicht auf dem Schirm.


    Die Geschichte liest sich auf jeden Fall sehr flüssig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Story wirklich total spannend war. Wie Marieke, Dominik und Eckels versuchen Licht ins Dunkel zu bringen ist ziemlich interessant und jede neue Erkenntnis hat mich dann wieder von vorne rätseln lassen, wer denn nun Schuld an all dem hatte und was das Motiv war, denn theoretisch hatte so gut wie jeder eins. Nur eine Sache war mir irgendwie von Anfang an klar, aber das fand ich nicht so schlimm, denn ich habe immer darauf gewartet wann die Drei darauf kommen und wie sie das aufnehmen. Was mir nicht so gut gefallen hat ist, das manchmal Andeutungen gemacht wurden und diese dann nicht wirklich weiter verfolgt wurden, zum Beispiel hätte ich gerne gewußt wen Schönberg angerufen hat, was Hauptkommisar Junge zu den ganzen Entwicklungen gesagt hat und noch so ein paar Kleinigkeiten. Ansonsten fand ich die Geschichte aber wirklich gut durchdacht.


    Veröffentlicht am: 08.05.2013