Leselotte oder Lesesack??

  • Hallo,


    hat einer von euch eine Leselotte oder einen Lesesack?
    Sind sie wirklich so gut?
    Was ist der Unterschied zwischen den Beiden???

  • Die Leselotte hat keine so eine Plastikhalterung hat wie der Lesesack/BookSeat (so wie bei den durchsichtigen Kochbuchhaltern). Allerdings besitzt sie Klett-Streifen an die ein Buchumschlag (da bist du größenmäßig gebunden) befestigt werden kann.


    Ehrlich gesagt hab ich mir so ein Ding selbst genäht, statt des daran zu befestigenden Umschlags habe ich mir eine weichen (Papp-)Verstärkung eingearbeitet, die mir angenehmer als das Plastikteil des BookSeat und praktischer als ganz ohne vorkommt. Das hält alles am Platz.

    Fantasien sind die Flügel unserer Seele.
    Auf ihnen tragen wir in Worten und Bildern unsere Träume und Wünsche in die Welt.

  • Zitat von Ati;10958

    Ehrlich gesagt hab ich mir so ein Ding selbst genäht, statt des daran zu befestigenden Umschlags habe ich mir eine weichen (Papp-)Verstärkung eingearbeitet, die mir angenehmer als das Plastikteil des BookSeat und praktischer als ganz ohne vorkommt. Das hält alles am Platz.


    Wow du bist ja sehr kreativ - magst du vielleicht mal ein Bild davon posten? Ich bin jetzt richtig neugierig :wink1:

  • Ich habe mir sowohl Leselotte als auch Lesesack einmal angesehen, genauso wie dieses Lesepultli - aber für mich wäre das einfach nichts. Irgendwie stelle ich mir das zu ungemütlich vor.

  • Zitat

    Wow du bist ja sehr kreativ - magst du vielleicht mal ein Bild davon posten? Ich bin jetzt richtig neugierig


    Würde ich furchbar gerne, nur bin ich seit (mittlerweile) Monaten ohne Kameratraurig2


    Ich kann dir die zwei höchstens beschreiben. Der eine ist so samtschwarz wie die Buchhülle, die Anett bekommen hat (ist der gleiche Stoff). Der andere besteht aus einer alten roten Lederjacke (Velourleder), die ich auf dem Flohmarkt gefunden und in Buchhülle und Buchsitz umgearbeitet habe. Gefüllt hab ich die Dinger mit so kleinen Styroporkügelchen (hatte ich aus größeren Kissen meines Behandlungsraumes, das kaputtgegangen ist).


    Buchformate habe ich bisher alle möglichen ausprobiert und es hat mit jedem geklappt. Und da meine Verstärkung vorne weicher ist als beim käuflichen Original bzw. nicht durch einen Zugfaden enger angedrückt (und auch wieder gelöst werden kann, natürlich) wird, entstehen auch keine Schäden am Buchrücken, wie beim Original.


    Außerdem habe ich an der Seite links und rechts mit Stoff bzw. Leder verkleidete Hosengummis angebracht, mit denen die Bucheinbände notfalls fixiert werden können (allerdings nur, solange sie keine 22 cm in der Länge überschreiten.


    Klingt verworren, oder?


    Als Vorlage diente übrigens die Anleitung für einen normalen Sitzsack, den meine Mutter und ich gemeinsam modifiziert haben :)


    Zitat

    Ich habe mir sowohl Leselotte als auch Lesesack einmal angesehen, genauso wie dieses Lesepultli - aber für mich wäre das einfach nichts. Irgendwie stelle ich mir das zu ungemütlich vor.


    Das käme auf einen Versuch an, allerdings gebe ich zu, wäre der Versuch bei gekauften Exemplaren zu teuer. Es gibt jedoch Situationen, in denen die Dinger praktisch sind. Ursprünglich gemacht habe ich das erste für eine Patientin, die keine Kraft hatte, Bücher zu halten, aber gerne las, damit sie die Chose ihres momentanen Lebens wenigstens zeitweise vergessen kann. Ich selbst brauche die Dinger wegen einer unfallbedingten Nervenschädigung mehr oder weniger häufig. Und wenn ich lese und gleichzeitig schreibe, finde ich sie ebenfalls recht praktisch.

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  • Das Lesepultli ist toll. Wenn man begabt ist, kann man da auch die Nähanleitung kaufen statt des fertigen Produktes und es so preiswerter selber machen.