Rollins, James: Mission Arktis


  • Autor: James Rollins
    Titel: Mission Arktis
    Originaltitel: Ice Hunt
    Verlag: Ullstein
    Erschienen: 2006
    ISBN-10: 3548263445
    ISBN-13: 978-3548263441
    Seiten: 656
    Einband: Taschenbuch


    Zitat von amazon.de

    Mitten im nördlichen Eismeer stößt ein amerikanisches UBoot auf eine verlassene russische Forschungsstation, offenbar aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, eingeschlossen in einem gigantischen Eisberg. Doch neben den Leichen der russischen Forscher finden sich dort noch Anzeichen von Leben. Die Crew der Polar Sentinel ahnt nichts von der grauenvollen Wahrheit, die sich hinter den meterdicken Wänden aus Stahl und Eis verbirgt. Eine Wahrheit, die die Zukunft der Menschheit für immer verändern könnte - oder sie zerstören...


    Meine Meinung:


    Obwohl dieses Buch 4 verschiedene Handlungsstränge und sehr viele Hauptfiguren hat, verliert man doch nie die Übersicht, da es dem Autor gelingt die verschiedenen Ebenen spielerisch zu verbinden und nach und nach treffen die Figuren aufeinander.


    Da wären Matt und seine Ex-Frau Jenny. Sie haben ihr Kind verloren und können seit diesem tragischen Ereigniss einfach nicht mehr zueinander finden. Doch als Matt dem Reporter Craig nach einem Flugzeugabsturz über Alaska das Leben rettet, und die beiden von vermummten Gestalten gejagt werden, ist es einzig und allein Jenny die den beiden helfen kann. Auf ihrer Flucht gelangen sie zu der verschollenen russischen Eisstation, wo sie jedoch keineswegs in Sicherheit sind.


    Dr. Amanda Reynolds ist Ingenieurin und gemeinsam mit Captain Gregory Perry, der Befehlhaber der Polar Sentinel entdeckt sie die verschollene Eisstation Grendel, und die beiden gehören auch zu einem kleinen Kreis der Menschen, die wissen was das eigentliche Geheimnis dieser Station ist.


    Und dann wäre da noch der russische Admiral Viktor Petkow, der nur ein Ziel kennt: Die Eisstation muss zerstört werden, doch zuvor muss er noch das Erbe seines Vaters aus dieser Station bergen.


    Doch es gibt einen Faktor den der Russe nicht berücksichtigt hat, es gibt etwas in dieser Eisstation, das schon seit Jahrhunderten in das Eis eingeschlossen ist, doch dieses etwas ist nicht wirklich tot, sondern es wartet nur darauf, dass das Eis schmilzt...


    Gefallen hat mir außerdem die Tatsache, dass der Autor, obwohl er selbst Amerikaner ist, diese nicht nur als die strahlenden Helden darstellt, sondern durchwegs bereit ist sein Land zu kritisieren.


    Mission Arktis ist mein zweites Buch, dass ich von James Rollins gelesen habe und es hat alle meine Erwartungen übertroffen. Spannung und Adrenalin von der ersten bis zur letzten Seite. Unerwartete Wendungen, eine interessante Story und vor allem sympathische Protagonisten machen dieses Buch zu einem ganz besonderem Leckerbissen.


    Veröffentlicht am 27.11.08