Oliver, Lauren: Amor Trilogie 01 - Delirium


  • Autor: Lauren Oliver
    Titel: Delirium
    Originaltitel: Delirium
    Verlag: Carlsen
    Erschienen: 2011
    ISBN-10: 3551582327
    ISBN-13: 978-3551582324
    Seiten: 416
    Einband: Gebunden
    Preis: 18,90


    Zitat von amazon.de

    Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Heute und in Lenas Welt ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Auch Lena steht dieser kleine Eingriff bevor, kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Danach wird sie geheilt sein. Sie wird sich nicht verlieben. Niemals. Aber dann lernt sie Alex kennen. Und kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll.


    Meine Meinung:


    Die Handlung von Delirium spielt in einem Amerika der Zukunft in der die Liebe als Krankheit angesehen wird. Jeder Jugendliche über 18 Jahren wird einem medizinischen Eingriff unterzogen um jegliche Emotionen und vor allem die Liebe zu unterdrücken.


    Kurz vor ihrem 18. Geburtstag trifft die junge Lena auf einen Jungen namens Alex. Dieser gibt vor geheilt zu sein, doch schnell muss Lena erkennen,dass Alex ein Widerständler ist und nur vorgibt sich dem Eingriff unterzogen zu haben. Sie verliebt sich in den jungen Mann und muss erkennen, dass ihre größte Angst gleichzeitig das Wunderbarste in ihrem Leben ist - die Liebe. Doch die Zeit ist gegen das Liebespaar, denn Lenas Geburtstag und damit ihre Heilung steht unmittelbar bevor.


    Delirium ist aufrüttelnd, spannend, romantisch und zugleich zu tiefst verstörend. Die Autorin schafft es mit Lena eine sympathische und vor allem authentische Figur zu schaffen, mit der man sich von der ersten Seite an identifizieren kann.


    Eine Welt ohne Liebe und Emotionen, für uns kaum vorstellbar. Doch gelingt es Lauren Oliver diese mit einer Intensität zu beschreiben, dass es dem Leser oft Angst und Bange wird. Dennoch gibt es da auch noch ein Fünkchen Hoffnung: Die Liebe konnte nie ganz ausgerottet werden.


    Mein Fazit: Das Buch endet mit einem sehr fiesen Cliffhanger, der aber definitiv Lust auf mehr macht.