Trott, Magda: Pucki als junge Hausfrau


  • Autor: Trott, Magda
    Titel: Pucki als junge Hausfrau
    Verlag: A. Anton & Co, ab 1949 Titania Verlag
    Erschienen: 1937
    ISBN-10: 3799642080



    Zusammenfassung:


    Pucki ist mittlerweile 20 Jahre alt geworden und jung verheiratet. Das Pärchen ist auf der Hochzeitsreise am Rhein. Hier treffen die beiden im Kurbad Weisbaden auf den alten Opa Waldner. Pucki, die ja bei der Familie Waldner ihre erste Stelle hatte, hat gleich Mitleid mit der Betreuerin des griesgrämigen alten Herrn. Doch Claus ist mit ihrer Verhaltensweise dem Kranken gegenüber gar nicht einverstanden. Er versucht Puckis fröhlichen Übermut immer wieder zu utnerdrücken. Pucki muss wahrlich durch eine harte Lehre gehen, um dem Idealbild ihres Gatten von einer Arztfrau zu entsprechen.


    Pucki hat den Willen dazu, aber immer wieder geht etwas schief. Eines Tages kann sie doch beweisen, was in ihr steckt, als sie einer großen Gruppe Kinder das Leben rettet...



    Mein Facit:


    "Pucki Puckis als junge Hausfrau" oder wie der Originalband hies "Puckis junge Ehe" ist der 8. Band der Pucki-Reihe von Magda Trott.


    Dieser Band ist natürlich ein besonderer Angriffspunkt für die heute selbständige selbstbewusste Frau. Doch man muss sich beim Lesen einfach vor Augen führen in welcher Zeit, dieses Buch geschrieben wurde. Viele lehnen es ab ihren Kindern dieses Buch lesen zu lassen, damit diese kein falsches Weltbild bekommen. Doch das finde ich einfach absurt. Wenn ein Mädchen in dieses Alter kommt, ist es heutzutage sehr wohl selbst fähig zu beurteilen, ob welche Art von Leben sie führen will. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das Lesen dieses Buches die Weltanschauung eines Menschen auch nicht die eines Kindes verändern sollte.


    Meiner Meinung nach erweitert man, wenn man seinen Kindern dieses Buch lesen lässt, das Weltbild eher erweitert. Kinder sind sehr wohl in der Lage den Unterschied zu sehen und können sich mit diesen Geschichten auseinander setzen. Sie sollten sogar dazu bereit sein, das Leben ihrer Großmütter kennen zulernen. Es ist wohl eher so, dass manche Erwachsene keine Lust haben mit ihren Kindern auch über die Bücher zu sprechen, die sie ihnen zum Lesen geben.

    Veröffentlicht am 21.03.2009