Trott, Magda: Pucki und ihre Freunde


  • Autor: Trott, Magda
    Titel: Pucki und ihre Freunde
    Verlag: A. Anton & Co, ab 1949 Titania Verlag
    Erschienen: 1936
    ISBN-10: 379964203X


    Zusammenfassung:


    Mittlerweile ist Försters Pucki schon 8 Jahre alt. Wie immer hat sie jede Menge Streiche im Kopf. Außerdem ist Pucki faul, eigentlich sollte sie für ihren Vater eine Stickerei anfertigen, doch ein Kissen aus Stroh und Stoff geht doch viel schneller und ist viel weniger mühsam.


    Auch die Hausaufgaben sind anstrengend und Pucki verlässt sich auf die Heinzelmännchen. Doch diese lassen das Mädchen logischer Weise im Stich. So lernt Pucki schließlich doch, wenn es auch nicht ohne Strafen abgeht, dass sie ihre Aufgaben selbst erledigen muss.


    Der älter Sohn des Oberförsters ist Puckis großer Freund Claus, er studiert Medizin. Er schenkt Pucki ein "Himmelskästchen". In dieses Kästchen darf sie für jede gute Tat eine weiße Bohne legen und für jede schlechte eine schwarze. Doch die schwarzen Bohnen werden schließlich immer mehr...


    Mein Fazit:


    "Pucki und ihre Freunde" ist nun schon der dritte Band der Pucki-Reihe. Auch hier zeigt die Autorin wieder eine detailliertes Bild des kleinen Mädchen. Mit viel Humor schildert sie die Erlebnisse von Pucki, die meistens ohne es eigentlich zu wollen, anderen Menschen schadet, obwohl sie meist nur helfen will. Erst als Pucki durch ihre eigene Schuld krank wird, merkt, wie viel Liebe ihr in ihrem Elternhaus entgegen gebracht wird, wie mühsam für ihre Mutter neben aller anderen Arbeit ihre Pflege wird, lenkt sie ein.


    Der Schreibstil ist nach wie vor einfach, aber humorvoll. Die Autorin zeigt sehr viel pädagogisches Gefühl bei ihren Schilderungen. Heute denke ich manchmal, dass diese Bücher auch für Erwachsene vor allem für Eltern geschrieben wurden. Natürlich ist für einen Erwachsenen auch ersichtlich, dass die Bücher in einer anderen Zeit geschrieben wurden, doch sehr stark kommt dies bei diesem Band noch nicht zum Tragen.


    Auch hier möchte ich Euch die Homepage nicht vorenthalten.


    Veröffentlicht am 21.03.2009