Thanner, Alex: Weihnachten mit Mama


  • Autor: Thanner, Alex
    Titel: Weihnachten mit Mama
    Verlag: Blanvalet
    Erschienen: 22. Oktober 2012
    ISBN 10: 3764504471
    ISBN 13: 978-3764504472
    Seiten: 288 Seiten
    Einband: Hardcover
    Preis: 14,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Weihnachten steht vor der Tür. Doch diesmal ist für Johannes Siebenschön alles anders. Seine Mutter hat beschlossen, dass sie zum Fest der Liebe alle ihre Lieben um sich haben will. Doch wenige Tage vor Heiligabend erreicht Johannes ein panischer Anruf seines Vaters: »Hilfe, deine Mutter dreht durch, du musst sofort kommen!« Der pflichtbewusste Sohn macht sich umgehend auf den Weg nach München und stolpert mitten hinein in die Krisen und Katastrophen von Mama Siebenschöns Festvorbereitungen...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Ich hatte mich auf einen lustigen und gut zu lesenden Weihnachtsroman gefreut, aber leider war das überhaupt nicht mein Humor und so habe ich mich ein wenig schwer getan mit dem Buch. Dabei ist die Grundidee eigentlich recht gut, aber die Umsetzung hat mir persönlich halt nicht wirklich zugesagt.


    Elisabeth Siebenschön möchte ihren Geburtstag und Weihnachten zusammenfeiern und diesmal alle Familienmitglieder dabei haben, selbst ihre Schwester Charlotte soll kommen, mit der sie sich nicht wirklich gut versteht und die sie auch schon eine zeitlang nicht mehr gesehen hat. Aber kurz vor dem großen Tag ruft Fritz Siebenschön seinen Sohn Johannes an, er sollte doch bitte sofort kommen, denn mit Elisabeth stimme etwas nicht. Johannes macht sich somit gleich auf den Weg von Münster nach München und als er sieht, das noch kaum was getan ist für das Fest kann er die Sorgen seines Vaters nur zu gut verstehen, denn schließlich ist seine Mutter eine Perfektionistin und plant alles schon im voraus, aber nun bleibt so gut wie alles an Johannes hängen und er erlebt dabei einige turbulente Sachen.


    Johannes war ganz ok, allerdings hätte ich mir irgendwie mehr Durchsetzungsvermögen von ihm gewünscht, er läßt nämlich viel zu viel mit sich machen, gerade seiner Mutter widerspricht er so gut wie nie und wenn doch, dann sagt Elisabeth was zu ihm und sofort ist er wieder ruhig. Auch die Sache mit dem Geld und der Decke fand ich total schrecklich, so sollte man sich nicht verhalten, wie ich finde. Elisabeth war mir deswegen auch total unsympathisch und Fritz war zwar ganz nett, aber auch er hat irgendwie die Dinge nicht wirklich in der Hand. Die anderen Charaktere blieben leider etwas blass, sie sind zwar auf der Feier mit dabei, aber um jedem gerecht zu werden hätte das Buch eindeutig länger sein müssen.


    Der Schreibstil war leider auch nicht so wirklich meins, mir war das alles oft viel zu überspitzt dargestellt und auch die ganzen Fremdwörter passten irgendwie nicht so richtig zur Geschichte. Auch der viel gelobte Humor hat sich mir nicht erschlossen, mir war einiges einfach zu gewollt in Szene gesetzt. Dabei hätte die Story sicher richtig schön sein können, vor allem, wenn Elisabeth vielleicht nicht ganz so extrem gewesen wäre. Gerade am Ende hat sie ja auch nochmal was gesagt was zeigte, das sie auch anders kann, nur hat Johannes da echt einen guten Moment für ein offenes Gespräch verstreichen lassen und so wird sich wohl nicht wirklich was ändern im Hause Siebenschön.


    Veröffentlicht am: 11.02.2013

  • Klappentext

    Zitat

    Alle Jahre wieder: Terror unterm Tannenbaum


    Weihnachten steht vor der Tür. Doch diesmal ist für Johannes Siebenschön alles anders. Seine Mutter hat beschlossen, dass sie zum Fest der Liebe alle ihre Lieben um sich haben will. Doch wenige Tage vor Heiligabend erreicht Johannes ein panischer Anruf seines Vaters: »Hilfe, deine Mutter dreht durch, du musst sofort kommen!« Der pflichtbewusste Sohn macht sich umgehend auf den Weg nach München und stolpert mitten hinein in die Krisen und Katastrophen von Mama Siebenschöns Festvorbereitungen ...


    Die lustigste und ungewöhnlichste Liebeserklärung an Mama.



    Meine Meinung

    Erzählt wird die Geschichte aus der perspektive von Johannes Siebenschön. Sein Vater holt ihn früher per Notruf nach hause, da seine Mutter langsam am durchdrehen ist - meint sein Vater. Mutter Siebenschön ist beschäftigt mit sämtlichen Weihnachtsvorbereitungen und ausserdem feiert sie ihren 65.Geburtstag. Alle sollen erscheinen! Alle! Auch ihre Schwester Charlotte, mit der sie in den letzten jahren nicht gesprochen hat. Aber nun sollen sich alle vesöhnen.


    Also reist Johannes nach Hause, von Münster nach München, und versucht das riesige Chaos zu bereinigen. Aber seine Mutter will sich auch nichts aus der hand nehmen lassen, bis sie doch irgendwann merkt, sich übernommen zu haben. Dann gibt sie ihrem Sohn Aufgaben, an dem auch er so langsam verzweifelt.


    Igendwann rückt der 24.Dezember näher und die Familie rückt komplett ein - natürlich jeder mit seinen eigenen Problemen und Sorgen und Freuden.
    Es ist ein Chaos vorprogrammiert und die Frage ist: Wird es ein Fest der freude und Versöhnung?


    Alex Thanner hat hier einen Roman mit viel Wortwitz und Humor erzählt, der Weihnachten in ein anderes Licht rückt. Und trotzdem finde ich, geht der Weihnachtsgedanke nicht verloren.
    Am Ende lieben sich doch alle, und auch Mutter Siebenschön mit all ihren Verrücktheiten ist doch liebenswert!

    Fazit

    Der Autor hat hier konsequent seinen Schreibstil beibehalten, von Anfang bis Ende gab es immer wieder Szenen zum lachen - wofür ich so manch komischen Blick meiner Mitmenschen ertragen musste.
    Ich finde den Roman sehr gelungen, zeigt er doch auch auf, was für ein Chaos entstehen kann, wenn man nicht frühzeitig anfängt und manches einfach viel zu Wichtig nimmt.


    Veröffentlicht 11.02.2013


    5. Welche katholische Hilfsorganisation ist besonders durch ihre Fastenaktionen bekanntgeworden?

    Lesende Grüße von Nyx
    Nyx (griech. Νύξ) ist in der griechischen Mythologie die Göttin und Personifikation der Nacht. Laut Homer fürchtete sich selbst Zeus vor der Nacht.

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