Winnacker, Susanne: The Weepers - Und sie werden dich finden


  • Autor: Winnacker, Susanne
    Titel: Und sie werden dich finden
    Originaltitel: The Weepers - The Other Life Book 1
    Verlag: Heyne
    Erschienen: 14. Januar 2013
    ISBN 10: 3453314247
    ISBN 13: 978-3453314245
    Seiten: 302 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: The Weepers Band 1
    Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
    Preis: 8,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Drei Jahre, einen Monat, eine Woche und sechs Tage: So lange ist es her, dass Sherry das letzte Mal das Tageslicht gesehen hat. Mit ihren Eltern und Geschwistern hat sie sich in einem Bunker verschanzt, nachdem ein Großteil der Bevölkerung von L. A. einem mutierten Virus zum Opfer fiel. Als die Lebensmittel zur Neige gehen, müssen Sherry und ihr Vater den Schritt nach draußen wagen, eine Expedition mit ungewissem Ausgang. Denn die wenigen Überlebenden, die durch die verlassenen Straßen der Stadt streifen, sind kaum mehr als menschlich zu bezeichnen und machen Jagd auf alles, was sich bewegt. Sherry und ihr Vater haben nur gemeinsam eine Chance, doch dann werden sie getrennt.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    1139 Tage sitzt Sherry nun schon mit ihrer Familie in einem Bunker fest und wartet darauf, das sich das Militär meldet um Entwarnung zu geben, denn ein mutiertes Tollwutvirus hat einen Großteil der Bevölkerung befallen. Aber nichts tut sich, die Funkverbindungen sind plötzlich abgebrochen und das Essen wird auch langsam knapp. Sherrys Vater entschließt sich daher den Bunker zu verlassen um auf Nahrungssuche zu gehen. Sherry als die Älteste möchte mit, denn ihr Großvater hat immer gesagt, man solle in gefährlichen Situationen niemals alleine irgendwohin gehen und so machen sich die beiden auf den Weg. Aber alles geht gründlich schief, denn die Zwei werden in einem Supermarkt von sogenannten Weepers angefallen und plötzlich ist Sherrys Vater wie vom Erdboden verschwunden.


    Sherry war mir ziemlich sympathisch und sie macht einiges durch, das sie in einigen Situationen deswegen nicht total den Verstand verliert ist echt bemerkenswert. Sie rappelt sich immer wieder auf und schert sich auch nicht viel um ihre Verletzungen, die sie bekommt, denn sie hat nur eins im Sinn und zwar ihren Vater finden und zu retten. Dabei erhält sie Hilfe von Joshua, den ich von allen Charakteren am besten fand, er ist ebenfalls sehr hart im nehmen und manchmal wird er vielleicht etwas zu sehr von seinen Rachegelüsten geleitet, aber er und Sherry ergänzen sich wirklich prima und ich fand die Annäherung zwischen den beiden wirklich schön, auch wenn alles ziemlich schnell geht. Aber die Welt ist ja auch nicht mehr diesselbe und so habe ich ihr Verhalten auch gut verstehen können. Etwas anstrengend fand ich allerdings Sherrys Mutter und ihren jüngeren Bruder Bobby und am geheimnisvollsten war eindeutig Tyler.


    Die Geschichte hat einen sehr rasanten Erzählstil, es geht alles wirklich flott vonstatten, so daß man von einer Flucht in die nächste schlittert. Das hat mir zwar ganz gut gefallen, denn man hatte fast immer das Gefühl man wäre selbst mitten drin und müßte mit Sherry und Joshua gegen die Weepers kämpfen oder aufpassen, das man keinen Laut von sich gibt, aber in manchen Momenten hätte ich auch gerne mal etwas mehr Informationen gehabt. Zum Ende hin geht es übrigens Schlag auf Schlag, so daß ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Vor allem erfährt man Dinge, die mich wirklich schockiert haben und die ich auch so nicht erwartet hätte, ich habe zwar auch schon mal in die Richtung gedacht, aber das es so weit gekommen ist damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und ich bin gespannt wie sich das alles noch entwickelt. Ich hoffe daher, das der zweite Band nicht allzu lange auf sich warten läßt, denn mich interessiert es auf jeden Fall sehr, wie es mit Sherry, Joshua und den anderen weitergeht.


    Veröffentlicht am: 08.03.2013