Ahern, Cecilia: P.S. Ich liebe Dich


  • Autor: Cecilia Ahern
    Titel: P.S. Ich liebe Dich
    Originaltitel: P.S,I love You
    Verlag: Fischer Taschenbuch
    Erschienen: 2005
    ISBN-10: 3596161339
    ISBN-13: 978-3596161331
    Seiten: 414
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 8,99


    Zitat von amazon.de

    Der Plan war einfach: zusammenbleiben, ein Leben lang. Doch nun ist Gerry tot. Gehirntumor. Und Holly, erst 29, bleibt alleine zurück. Wie soll sie nun weitermachen? Alles scheint zu Ende. Da taucht ein Paket mit Briefen auf: von Gerry, geschrieben in seinen letzten Lebenstagen, für Holly, für die nächsten Monate. "Werde Karaoke-Queen, Holly! Suche Dir endlich einen interessanten Job, Holly! Greif nach den Sternen, Holly! Und PS: Ich liebe Dich!". Holly lacht, weint, und tut, was Gerry schreibt: sie lernt, wer ihre wahren Freunde sind. Sie lernt, sich ein wenig neu zu verlieben und macht mit jedem Brief einen Schritt in ein neues Leben und in neues Glück.


    Meine Meinung:
    Ich habe mich ja sehr lange geweigert das Buch zu lesen, da ich dachte es sei mir zu kitschig, habe mich dann aber vom Film bezaubern lassen und dachte mir: Das Buch ist Pflicht.
    Nur leider muss ich sagen war ich von diesem Roman sehr enttäuscht. Es ist meiner Meinung nach eines der überbewertesten Bücher der letzten Jahre. Man kann nicht abstreiten, dass es ein nettes Buch ist, die Idee dahinter gefällt mir auch sehr gut, dennoch konnte mich die Autorin nicht wirklich damit überzeugen.


    Holly war mir im ersten Teil des Buches fast ein wenig unsympathisch, ihre Trauer wenn man es so nennen kann war nicht wirklich für mich fühlbar, es hat mich absolut nicht berührt.


    Nun zu den "Briefen" die man ja nicht als solche bezeichnen kann, es waren ja mehr Karten und die wurden meiner Meinung nach viel zu schnell abgehandelt. Es war jedes Monat so, dass sie sich auf einen Brief freut, der wird schnell geöffnet da stehen dann ein paar Zeilen und fertig. Also das ging mir etwas zu schnell, sie hätte ruhig etwas mehr auf die Botschaften von Gerry eingehen können.


    Was mir gut gefallen hat war Hollys Familie, die hat mir schon das ein oder andere Lächeln abringen könnnen, vor allem ihre chaotische Schwester.


    Ab dem 2ten Drittel des Buches wird es dann etwas interessanter, als Holly endlich mal aus sich herausgeht und nicht nur alles eitle Wonne Sonnenschein mit ihren Freundinnen ist, dennoch hat auch dies nicht wirklich einen Nerv bei mir getroffen.


    Mein Fazit: Ein nettes Buch zur Unterhaltung, das ich jedoch kein zweites Mal lesen würde, und wo ich fast sagen würde, seht euch lieber den Film an, denn der schafft es dem Zuschauer Emotionen zu vermitteln.


    Veröffentlicht am 17.03.08

  • Lesedauer: 09.08.2012 – 12.08.2012


    Erster Satz:

    Zitat

    Holly drückte den blauen Baumwollpulli fest ans Gesicht.



    Meinung:
    oha, das war ein Buch was man erstmal sacken lassen muss. Habe selten bis nie das Bedürfnis bei einem Buch zu hoilen, aber hier konnte ich nicht an mich halten *schnieeeeef soooo schöööön.


    Es geht um Holly, die Ihren Ehemann Gerry durch die Folgen eines Gehirntumors verliert. Er hat ihr in der letzten Lebenphase 12 Briefe hinterlassen, die sie monatlich öffnen soll und die ihr weiteres Leben bestimmen.


    Man kann innerhalb des Buches wirklich sehr sehr toll die Entwicklung von Holly miterleben – wie sie langsam aus ihrem Tief herauskommt und neuen Mut bekommt. Wirklich sehr sehr emotional und sooo toll geschrieben ich bin hin und wech. *gerührt gugg…..


    Gerry muss ein wahrer Traum von Mann gewesen sein – er hat sich wirklichh sehr einfühlsam und liebevoll um Holly gekümmert und ich könnte jetzt noch vor Rührung weinen wenn ich an die einzelnen Briefe denke.


    Cecilia Ahern hat diesen Roman mit gerade mal 21 Jahren geschrieben – wirklich tiefen Respekt – ein tolles anspruchsvolles Thema und eine tolle Geschichte, die echt aus dem Leben gegriffen scheint. Wider Erwarten kein Roman den man mal eben nebenbei lesen kann – sondern ein Debüt, was die ungeteilte Aufmerksamkeit verdient hat!


    Ich bin sprachlos und gerührt…..

  • Meine Meinung:


    Dies ist das erste Buch, welches ich von Cecelia Ahern gelesen habe, aber ich bin mir sicher, es war nicht das letzte.
    Das Cover, welches in hellem Blau gehalten ist und einen strahlenden Sonnenschein über dem Meer zeigt, und der Klappentext haben mich sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.


    Die Geschichte handelt von Holly, die ihren Mann durch einen Hirntumor verloren hat. Sie muss nun lernen, mit der neuen Situation umzugehen, auch wenn es noch so schwer ist. Um ihr die Trauer zu erleichtern, hat sich Gerry, ihr Mann, vor seinem Tod eine Überraschung für Holly überlegt. Ihre Mutter soll ihr ein Paket von ihm übergeben und sie ist erstaunt, was sie darin findet.


    Ich war von der Geschichte sehr berührt und konnte sie nicht in einem lesen. Die Tränen konnte ich mir nicht zurückhalten und mit Holly habe ich gelitten und mich mit ihr gefreut. Es war ein Wechselbad der Gefühle und ich fühlte mich, als wäre ich selbst mitten im Geschehen dabei.


    Der Schreibstil war flüssig und sehr emotional aber auch humorvoll. Die Charaktere wurden detailliert dargestellt und ich konnte mich so gut in sie hineinversetzten. Auch die Landschaft war so genau beschrieben, dass ich mich gut zurechtfinden konnte.


    Fazit:


    Nachdem ich nun von diesem Buch so begeistert war, bin ich auf weitere Werke von Cecelia Ahern gespannt.

    "Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele" (Cicero)


    :lesen-buch35:


    Ganz viele liebe Grüße


    MANU


    Lese ich gerade: