Brontë, Charlotte: Jane Eyre


  • Autor: Brontë, Charlotte
    Titel: Jane Eyre
    Originaltitel: Jane Eyre - An Autobiography
    Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
    Erschienen: 1. Juli 1998
    ISBN 10: 3423125403
    ISBN 13: 978-3423125406
    Seiten: 654 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,90 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Nach einer freudlosen Kindheit verliebt sich die junge Titelheldin in den herrischen und egozentrischen Mr. Rochester, in dessen Haus sie als Erzieherin Anstellung gefunden hat. Auch der Hausherr fühlt sich zu der intelligenten Frau hingezogen, doch hütet er ein schreckliches Geheimnis, das ihre seltsame Liebe zueinander unweigerlich überschattet.


    Quelle: Buecher.de


    Meine Meinung:


    Ich war sehr gespannt auf "Jane Eyre", da ich viele positive Meinungen zu dem Roman gehört und gelesen habe, aber mich hat die Geschichte leider nicht so sehr begeistern können, dabei ging es wirklich vielversprechend los.


    Jane Eyre wächst bei ihrer Tante Mrs. Reed auf, die aber für das Mädchen nur Verachtung übrig hat und sie das auch nur allzu deutlich spüren läßt. Aber auch deren drei Kinder sind sehr gemein zu ihr, besonders John läßt keine Gelegenheit aus um Jane zu demütigen. Nach einem Vorfall kommt sie dann in ein Internat für Waisen, wo sie ganze acht Jahre bleibt. Aber Jane möchte auch mal was anderes sehen, als nur Lowood und dessen Umgebung und deswegen macht sie sich auf die Suche nach einer neuen Stelle. Diese findet sie dann auch in Thornfield, sie soll dort die Gouvernante für Adèle werden. Jane lebt sich wirklich gut dort ein und mit Mr. Rochester, dem Hausherrn, verbindet sie bald mehr, als nur ein normales Arbeitsverhältnis.


    Die ersten Kapitel sind wirklich interessant und lassen einen mit Jane mitfühlen, man möchte am liebsten ins Buch springen und einigen Leuten mal gehörig die Meinung sagen, besonders Mrs. Reed, John und Mr. Brocklehurst, denn gerade diese drei finde ich besonders unsympathisch. Jane dagegen hab ich sofort gemocht, sie ist wirklich ein nettes Mädchen und trotz all der harten Zeit ist sie immer sie selbst geblieben und steht zu ihrer Meinung.


    Als Jane dann nach Thornfield aufbricht wird es etwas zäh und auch langweilig, zumindest erging es mir so, denn es wird viel Wert aufs Detail gelegt, was ich zwar oft auch gut finde, aber hier war es mir manchmal einfach zu viel des Guten. Auch ist es so, das sobald ein wenig Spannung aufkommt, das gleich wieder zunichte gemacht wird, indem eine ausführliche Beschreibung der Gegend oder einer Person dazwischen geschoben wird und so ist es immer ein auf und ab, dabei ist die Grundidee wirklich klasse.


    Generell fand ich ja die Gespräche zwischen Jane und Mr. Rochester am besten, die beiden sind wirklich ein schönes Paar, aber leider gibt es auf Thornfield ein großes Geheimnis, was alles gefährden könnte, gerade was die Zwei angeht und ich muß sagen, das ich erstmal etwas geschockt war, als es aufgelöst wurde, denn mit sowas hatte ich nicht gerechnet.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013