Josephs, Rudy: Die Grenze


  • Autor: Josephs, Rudy
    Titel: Die Grenze
    Originaltitel: Starfleet Academy: The Edge
    Verlag: Cross Cult
    Erschienen: Juni 2012
    ISBN 10: 3864250196
    ISBN 13: 978-3864250194
    Seiten: 300 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Starfleet Academy Band 2
    Preis: 9,90 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Jim Kirk kommt in der Sternenflottenakademie an, bereit, jede Herausforderung anzunehmen. Der Studienplan der Akademie ist äußerst hart und kompromisslos. Die Studenten sind die Besten und Klügsten und die Schule erwartet von ihnen absoluten Einsatz - körperlich und geistig. Kirk ist für alles bereit, hatte aber nicht erwartet, dass einige Kadetten alles tun würden, um ihren Erfolg an der Akademie sicherzustellen, koste es, was es wolle. Schon bald findet er heraus, dass sein bester Freund McCoy einer der Hauptverdächtigen in einer Akademieuntersuchung über ein Verbrechen ist, dass seine Klassenkameraden das Leben kosten könnte. Kirk ist entschlossen, McCoys Namen reinzuwaschen und die dunkle Seite des Akademielebens zu enthüllen bevor es zu spät ist.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Kirk tritt sein erstes Jahr an der Sternenflottenakademie an und erlebt gleich von Anfang an wie stressig der Alltag dort sein kann, viele Kadetten sehen sich als Gegner, denn jeder will schließlich gut abschneiden und somit besser sein als die anderen, damit man auch einen der begehrten Plätze auf einem der großen Raumschiffe erhält. Aber auch das Pensum, das man lernen muß ist wirklich enorm und so hat man kaum Freizeit. Kirk fragt sich deswegen öfters ob die Entscheidung auf die Akademie zu gehen wirklich so gut war und als dann auch noch ganz plötzlich ein Kadett stirbt sieht er sich in seiner Meinung nur noch bestärkt, denn der Druck ist einfach sehr groß und Kirk will sich nicht verbiegen lassen.


    Kirk mag ich weiterhin am liebsten, seine Art die Dinge anzugehen finde ich wirklich klasse, aber auch McCoy kam diesmal ziemlich gut zur Geltung, vor allem hat man mal ein wenig persönliches von ihm erfahren und selbst Uhura und Spock fand ich in diesem Band ganz nett. Die Annäherung der beiden wird hier nämlich auch mal ein wenig thematisiert und das fand ich wirklich schön. Ansonsten gibt es halt noch Charaktere, die kommen und gehen, wie auch schon in der Fernsehserie immer, zum Beispiel gibt es da Lynne, von der Kirk total fasziniert ist oder Thanas, der absolut unsympathisch ist.


    Die Geschichte selbst fand ich diesmal sogar einen Tick besser als in Band eins, gerade die Ermittlungen, die Kirk, McCoy, Uhura und Spock durchführen sind recht interessant und spannend geschildert, vor allem, weil oft jeder für sich selbst ermittelt und der eine nicht von dem anderen weiß, trotzdem haben natürlich alle das gleiche Ziel. Außerdem regt die Story auch zum nachdenken an, denn wie würde man sich selbst entscheiden, wenn man in so eine Situation geraten würde. Würde man Kadetten, die keinen Ausweg mehr sehen, verurteilen, weil sie sich für so eine drastische Maßnahme entschieden haben oder kann man es verstehen, weil der Druck, der auf einem lastet so hoch ist und einige es anders vielleicht gar nicht bis ins zweite Jahr schaffen würden?!


    Was ich etwas schade finde ist das der zweite Teil chronologisch vor dem ersten spielt, ich weiß nicht, warum man sich zu dieser Reihenfolge entschlossen hat, aber es ist teilweise ganz schön verwirrend, da Kirk nun erst an der Akademie anfängt, während er und seine Freunde im ersten Band schon längere Zeit dabei sind. Was mir auch nicht so gut gefallen hat war das Ende, gerade in Bezug auf Lynne, aber ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich hoffe das sich Cross Cult doch noch entschließt, die nächsten Teile zu veröffentlichen, denn ich würde echt gerne wissen, wie es mit Kirk, McCoy, Uhura und Spock auf der Akademie weitergeht.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013