Barba, Rick: Die Delta-Anomalie


  • Autor: Barba, Rick
    Titel: Die Delta-Anomalie
    Originaltitel: Starfleet Academy: The Delta Anomaly
    Verlag: Cross Cult
    Erschienen: März 2012
    ISBN 10: 3864250188
    ISBN 13: 978-3864250187
    Seiten: 246 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Starfleet Academy Band 1
    Preis: 9,90 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Nach einer harten Woche in der Sternenflottenakademie lassen James T. Kirk und seine Freunde in einem der heißesten Clubs von San Francisco Dampf ab. Doch der Spaß hat ein plötzliches Ende, als einer der Kadetten von jemanden angegriffen wird, der anscheinend aus dem Nichts auftaucht. Pille und sein medizinisches Team können dem Kadetten das Leben retten, aber sie entdecken die grauenhaften Folgen des Angriffs. Währenddessen findet die Sternenflotte heraus, dass es sich bei dem Angreifer offenbar um einen brutalen Serienmörder aus der Vergangenheit handelt - ein geheimnisvolles Wesen, das man den Doktor nennt. Wer ist dieser Doktor und warum ist er zwanzig Jahre nach seinem Verschwinden jetzt wieder aufgetaucht?


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Kirk, Pille und Glorak wollen nach einem anstrengenden Tag auf der Sternenflotten-Akademie ein wenig ausspannen und begeben sich deswegen zu einer neuen Bar. Als sie dort ankommen treffen sie auf Uhura und ihre Freundin Gaila, die dort gerade ihren Geburtstag feiert und schon ziemlich angetrunken ist. Uhura würde Gaila deswegen gerne nach Hause bringen und fragt Kirk ob sie ihm dabei hilft, allerdings hat Gaila nicht vor schon mit der Party aufzuhören und schleicht sich davon, nur hat sie dann eine unangenehme Begegnung mit einer sehr geheimnisvollen Person und ohne Kirks rasches eingreifen hätte es wohl schlimme Folgen für die Orionerin gehabt, aber so geht es ihr bald wieder besser. Aber das bleibt nicht der einzige Angriff und immer wieder berichten Augenzeugen von einem schwarzen Rauch, Kirk, McCoy und Uhura machen sich daran herauszufinden was für ein Wesen das sein könnte und machen dabei eine erschreckende Entdeckung.


    Ich war ziemlich gespannt auf den ersten Band der "Starfleet Academy", denn durch die neue Zeitlinie hat sich ja einiges geändert, aber Kirk mag ich nach wie vor total gerne und auch McCoy ist wirklich klasse, ich mag seinen trockenen Humor und wie er die Dinge angeht. Uhura ist mir allerdings recht unsympathisch, was ich echt schade finde und von Spock hat man in diesem Teil nicht so wirklich viel mitgekriegt, aber ich hoffe, das ändert sich noch. Dafür fand ich Braxim ganz nett und auch Gaila finde ich eigentlich ziemlich interessant, aber irgendwie wird sie zum Ende hin total vergessen. Überhaupt wird viel zu wenig auf die einzelnen Charaktere eingegangen, meiner Meinung nach, dabei wäre es echt schön gewesen, wenn man etwas mehr über sie erfahren hätte, aber vielleicht wird das bei den bekannteren Protagonisten auch einfach schon vorausgesetzt.


    Die Geschichte selbst war recht spannend, wobei ich Kirks Prüfungen mit seinem Team oftmals viel interessanter fand, als die Szenen mit dem geheimnisvollen Wesen, denn was es damit auf sich hat kann man sich nach alldem was man darüber erfährt gut selbst zusammenreimen. Ich fand es nur schade, das vieles so kurz abgehandelt wurde, ok, das liegt wahrscheinlich auch daran, weil das Buch nicht sehr viele Seiten hat und die Schrift recht groß ist, aber trotzdem hätte ich mir mehr Infos erhofft, gerade zum Ende hin geht alles plötzlich so schnell. Da wartet man eigentlich die ganze Zeit auf diesen großen Showdown und dann ist ruckzuck alles vorbei. Trotzdem hat mir das Buch ganz gut gefallen, denn das "Star Trek"-Universum hat mich schon immer fasziniert und ich freue mich nun auf den zweiten Band, den ich sicher auch bald lesen werde.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013