Riordan, Rick: Im Bann des Zyklopen


  • Autor: Rick Riordan
    Titel: Im bann des Zyklopen
    Originaltitel des Buches: Percy Jackson and the Olympians - Sea of Monsters
    Verlag: Carlsen Verlag GmbH
    Serie: Percy Jackson
    Erschienen: September 2011
    ISBN 10: 3551310599
    ISBN 13: 978-3551310590
    Seiten: 336
    Einband: Taschenbuch
    Empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
    Preis: 8,95 €


    Klappentext


    Zitat

    Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft nicht wirklich ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen, dann vergiftet jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Nur das goldene Vlies kann jetzt noch helfen. Das aufzutreiben ist allerdings weitaus schwieriger als Percy gedacht hat - ein abenteuerlicher Wettlauf um das Leben Grovers und die Sicherheit des Camps beginnt.


    Meine Meinung


    "Im Bann des Zyklopen" ist Band 2 der Percy Jackson Reihe. Und er schliesst fast nahtlos an Band 1 an.
    Percy lebt bei seiner Mutter und geht an eine Privatschule. Alles läuft prima, bis zum letzten Schultag. Seine Mutter macht Andeutungen, dass Percy nicht im Sommer ins Camp Half Blood Hill gehen kann, da es einige Probleme da gibt.
    In der Schule kommt es an diesem letzten Tag auch noch zu einem Übergriff - und Percy flieht, zusammen mit seinem neuen Freund Tyson.


    Zusammen mit Annabeth fliehen sie ins Camp Half Blood Hill, nur um zu sehen, dass das Camp der Demigottheiten von Ungeheuern belagert und umkämpft wird, denn Thalias Baum stirbt ab, nachdem dieser vergiftet wurde.


    Ich will noch nicht zu viel verraten, was diesen 2.Band angeht, aber eins kann ich sagen: Es gibt natürlich auch wieder eine "Böse Seite" und deswegen auch ein Wiedersehen mit Luke! Und Luke dient immer noch dem Titanen Kronus. Sie halten immer noch an ihrem Plan fest, die Götter vom Olymp zu stürzen.


    Percy und seine Freunde machen sich auf die Suche nach dem goldenen Flies - und auf die Suche nach Grover, denn dieser hat Percy Träume geschickt, dass er in Gefahr ist. Für Percy, Annabeth und Tyson ein Grund, aus dem Camp zu flüchten - auch auf die Gefahr hin, dort nie wieder willkommen zu sein.


    Wie gesagt, dieser zweite Band war wieder richtig schnell gelesen, einfach weil er so gut ist!
    Der Schreibstil, der Witz und die Ironie des Autoren sind wunderbar.
    Percy ist mir richtig ans Herz gewachsen. Und natürlich werde ich diese Serie auch weiter lesen.


    Fazit


    Ein mystisches Abenteuer von Percy und seinen Freunden, das nicht nur für Jugendliche gedacht, sondern auch für Erwachsene, die ihre Fantasie noch nicht verloren haben!
    Absolut empfehlenswert.


    Veröffentlicht am 10.02.2013

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    Lesende Grüße von Nyx
    Nyx (griech. Νύξ) ist in der griechischen Mythologie die Göttin und Personifikation der Nacht. Laut Homer fürchtete sich selbst Zeus vor der Nacht.



      :lesen-buch59:


  • Meine Meinung:


    Nachdem mir der erste Teil der "Percy Jackson"-Reihe ganz gut gefallen hat, habe ich mir gleich den zweiten Band geschnappt und war damit auch recht schnell durch, da es sich wirklich gut und flüssig lesen läßt, aber leider auch über 100 Seiten weniger hat als sein Vorgänger.


    Percy hat ein weiteres Schuljahr hinter sich gebracht, diesmal war er auf der Meriwether College Prep und das ganze Schuljahr ist nichts außergewöhnliches vorgefallen, aber am letzten Tag vor den Ferien passiert es dann, eine Reihe wildgewordener Kannibalen greift Percy an und wieder einmal muß er flüchten, denn Percy wird für das ganze Chaos verantwortlich gemacht. Aber auch in Camp Half-Blood sieht es nicht gut aus, denn jemand hat den Baum von Thalia vergiftet und das ganze Camp steht Kopf und muß sich nun nicht nur Bedrohungen von außen stellen, sondern auch von innen, in Form von Tantalus.


    Percy mag ich immer noch ziemlich gerne, aber auch Annabeth, Grover und der neu dazugekommen Tyson sind wirklich sympathisch. Grover ist diesmal allerdings nicht so oft an Percys Seite zu finden, denn er hat sich ja im letzten Band auf die Suche nach Pan gemacht, aber Tyson füllt seinen Platz wirklich gut aus und dieser tat mir manchmal richtig leid, weil viele ihn so abgelehnt haben, aber er gibt nicht auf und ist immer für seine Freunde da, besonders für Percy, mit dem ihn sogar etwas mehr verbindet, als man vorher gedacht hat.


    Die Geschichte ist wirklich spannend und auch diesmal lernt man wieder interessante Fakten über die griechische Mythologie kennen, die wunderbar in die Story eingebaut wurden. Percy und seine Freunde schlittern wieder von einem Abenteuer ins nächste, ob nun an Bord der Prinzessin Andromeda, der C.S.S. Birmingham, an Land bei C.C. usw. und wir kommen auch der geheimnisvollen Prophezeiung immer näher, das das Orakel vor einiger Zeit gemacht hat und das eventuell was mit Percy zu tun hat.


    Aber auch diesmal hat mir das Ende nicht so gut gefallen, die letzten beiden Sätze versprechen auf jeden Fall Spannung für den nächsten Teil, aber das davor hat mich mal wieder etwas traurig gestimmt, damit hatte ich auch nicht gerechnet, genausowenig wie Percy und ich kann seine Gefühle da gut verstehen.


    Am Schluß gibt es übrigens wieder ein Glossar, wo die wichtigsten Sachen nochmal etwas genauer erklärt werden, wie z.B. Aigis, Colchis, die Unterwelt und noch einiges mehr. Ach ja, Hermes finde ich bisher übrigens den besten unter den Göttern.


    Veröffentlicht am: 11.02.2013

  • Zitat von amazon.de

    Auch Percys siebtes Schuljahr verläuft nicht wirklich ruhig: Erst gerät sein bester Freund Grover in die Gewalt eines Zyklopen, dann vergiftet jemand den Baum der Thalia im Camp der Halbgötter und hebt so dessen magische Kräfte auf. Nur das goldene Vlies kann jetzt noch helfen. Das aufzutreiben ist allerdings weitaus schwieriger als Percy gedacht hat - ein abenteuerlicher Wettlauf um das Leben Grovers und die Sicherheit des Camps beginnt.


    Meine Meinung:


    Sea of Monsters ist der zweite Band der Percy Jackson Reihe. Percy hat das Schuljahr bei seiner Mutter verbracht und freut sich schon auf die Sommerferien im Camp Halfblood. Doch kurz vor Schulschluss plagen Percy Albträume von seinem Freund, dem Satyr, Grover. Als er dann auch noch in der Schule von Monstern angegriffen wird, erkennt Percy, dass mehr hinter seinen Träumen stecken muss. Gemeinsam mit Annabeth und seinem neuen Freund Tyson macht er sich auf ins Camp Halfblood um nach Anworten zu suchen. Dort angekommen macht er eine fürchterliche Entdeckung. Der Baum von Thalia ist von einer mysteriösen Krankheit befallen und steht kurz vor dem Tod. Dies würde zur Folge haben, dass alle Monster das Camp entdecken und die Halbgötter töten könnten. Gemeinsam mit Annabeth und Tyson macht sich Percy auf um das goldene Vlies zu suchen, das den Baum von Thalia retten kann.


    Wurde im ersten Teil der Reihe noch sehr viel Wert darauf gelegt, die Charaktere einzuführen und dem Leser einen kurzen Exkurs in griechischer Mytologie näher zu bringen, konzentriert sich der Autor im zweiten Band nun ganz auf die Geschichte. Einmal mehr müssen Percy und seine Freunde das Camp retten. Alte Feinde wie der Verräter Luke oder der Titan Kronos tauchen wieder auf. Es werden aber auch neue Figuren wie Tyson eingeführt.


    Percy lernt Tyson in seiner Schule kennen. Dort ist der Junge ein Außenseiter weil er auf der Straße lebt. Percy hat Mitleid mit ihm und verteidigt ihn wo es nur geht. Dann stellt sich heraus, dass Tyson kein Mensch sondern ein Cyclop ist - und zu allem Überfluss auch noch Percys Halbbruder. Zunächst ist dieser wenig begeistert einen Cyclopen in der Familie zu haben, doch schnell wachsen die ungleichen Brüder zu einem starken Team zusammen.


    Rick Riordan schafft es einmal mehr den alten griechischen Mythen frischen Wind einzuhauchen und für die jungen Leser attraktiver zu gestalten. Der Leser trifft auf Centauren, Satyre, Cyclopen, Polyphemus, Circe und sogar Tantalus.


    Mein Fazit: Die Geschichte um Percy und seine Freunde hat mich ganz in ihren Bann gezogen.


    Veröffentlicht am 08.11.11