Tolkien, J.R.R. - Der Herr der Ringe 1 Die Gefährten


  • Autor: Tolkien, J.R.R.
    Titel: Der Herr der Ringe 1 Die Gefährten
    Originaltitel: The Lord of the Ring 1 The Fellowship of the Ring
    Verlag: Klett-Kotta
    Erschienen: Oktober 2012, Neuauflage
    ISBN-10:3608939814
    ISBN-13:978-360893981
    Seiten: 608
    Einband: Flexibler Einband
    Preis: 14,95 €


    Eigene Kurzbeschreibung:


    Der eine Ring ist der mächtigste Ring in ganz Mittelerde. Wegen ihm gibt es Kriege und es könnte schlimmeres passieren sollte er in die Hände des Feindes gelangen. Ein Hobbit fand ihn vor sehr langer Zeit. Doch jetzt soll der Ring vernichtet werden und nur einer kann diese Aufgabe erfüllen. Der Ringträger. Doch er ist nicht allein. Er hat Freunde die ihm bei seiner gefährlichen Aufgabe helfen....


    Meine Meinung:


    Ein schöner Roman mit vielen guten Ideen. Wenn ich den Anfang erst mal überwunden hab ist die Geschichte sehr schlüssig und sogar gut zu lesen.


    Frodo erlebt so einiges schon im 1. Teil seiner Reise. Und er trifft interessante Leute.


    Ich bin immer wieder beeindruckt von dieser Geschichte auch wenn es mir hier schwerer fällt mir Details zu merken als bei Harry Potter und bei Harry Potter fällt mir das schon nicht unbedingt leicht.


    Aber die Charaktere sind toll beschrieben, man kann sich gut in sie und ihre Lebensweise hineinfinden.


    Und bewundernswert find ich, dass diese Idee schon in der damaligen Zeit so toll ausgearbeitet wurde.


    Vermutlich ist es wirklich ein Meisterwerk für diese Zeit Aber die Filme liegen mir dennoch irgendwie mehr. Am liebsten mag ich die Szenen in Moria und bei Galadriel und Celeborn.


    Das Problem bei den Büchern ist einfach, dass es einige Längen gibt. Und es ist natürlich auch kein dünnes Buch mit einer kleinen Schrift.


    Ich selbst besitze eine ältere Ausgabe als die oben angegebene. Nämlich die im grünen Schuber. Damals waren das auch noch DM-Preise.


    Die Cover sind nichts besonders. Einfach grün mit etwas Aufdruck. Aber ich find sie zeichnen die Cover von Der Herr der Ringe aus. Mit den roten Cover einer neueren Auflage kann ich mich bis heute nicht anfreunden. HDR-Covers sind einfach grün.


    Veröffentlicht: 25.02.13


    25. Was symbolisiert das Osterei?

  • Zitat von amazon.de

    Im dritten Zeitalter spielt die Geschichte um die Vorherrschaft in Mittelerde und den Kampf um den Besitz eines mächtigen Rings und seiner Vernichtung. In grauer Vorzeit vom finsteren Herrscher Sauron geschmiedet, verleiht er dem Träger große Macht. Der wieder erstarkte Sauron braucht den Ring, um ganz Mittelerde unterwerfen zu können. Lange Zeit verschollen, ist der Ring im Auenland wiederaufgetaucht.
    Bilbo Beutlin gibt ihn dort an seinen Neffen Frodo weiter. Beide sind Hobbits, menschenähnliche Wesen, jedoch kleiner als Zwerge. Der Ringträger Frodo wird vom Rat der Bewohner Mittelerdes dazu ausersehen, den Ring ins Land des Feindes, Mordor, zu bringen, um ihn dort zu vernichten. Begleitet wird er von acht Gefährten mit Vertretern der Völker Mittelerdes.


    Meine Meinung:


    Lange habe ich mich nicht an dieses Werk von J.R.R Tolkien gewagt, und nun muss ich sagen ich bedauere so lange gewartet zu haben. Zu Recht wird es als ein Meisterwerk der Literatur angesehen, dass den
    Leser nicht mehr loslässt wenn er sich erst einmal darauf eingelassen hat.


    Obwohl der Autor sich gerne in langwierigen Beschreibungen und Aufzählungen verrennt, ist die Geschichte dennoch sehr flüssig erzählt und auch sehr leicht zu lesen, wobei ich jedoch bemerkt habe, dass ich es nicht schaffe allzuviele Kapitel auf einmal zu lesen.


    Zu Beginn der Geschichte erfährt man nicht allzu viel über den Charakter der Protagonisten, mehr jedoch über ihre Abstammung und ihre Rasse. Jedoch im Laufe der Geschichte erhalten sie alle eine gewisse Tiefe und mancher wird vom Schwächling zum Helden. Wir lernen Frodo als einen aufgeweckten jungen Hobbit kennen, den es zwar in fremde Länder zieht, der aber nie von einem so großen Abenteuer geträumt hätte. Nach und nach wird der junge Hobbit erwachsener auch in seinen Entscheidungen und Handlungen, er erlebt Höhen und Tiefen, wird von Ängsten geplagt und als er merkt, dass der Ring beginnt unter seinen Gefährten Zwietracht zu sähen muss er eine schwere Entscheidung treffen.


    Ich bewundere die große Fantasie von Tolkien, er hat sich ein Reich geschaffen, verschiedene Rassen erfunden und noch dazu eine eigene Elbensprache entwickelt. Dies allein ist Grund genug, dass man diesem Mann einfach nur seine Hochachtung aussprechen muss. Die Geschichte der Ringe wird im Roman wirklich sehr ausführlich und auch sehr gut erzählt, auch die Geschichte der Ringgeister.


    Auch wenn man sich durch den Prolog kämpfen muss, da die Geschichte der Hobbits wirklich ein wenig zu lange erzählt wird, wird man für das Durchhalten belohnt, da die Geschichte wirklich spannend und interessant erzählt wird.Dieses Buch sollte man einfach einmal gelesen haben.


    Veröffentlicht am 17.06.08