The Harvard Lampoon: Die Trantüten von Panem


  • Autor: The Harvard Lampoon
    Titel: Die Trantüten von Panem
    Originaltitel: The Hunger Pains - A Parody
    Verlag: Heyne
    Erschienen: 12. November 2012
    ISBN 10: 3453314301
    ISBN 13: 978-3453314306
    Seiten: 194 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Empfohlenes Alter:Ab 14 Jahren
    Preis: 7,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Nordamerika existiert — allerdings in etwas veränderter Form. An die Stelle einer demokratisch gewählten Volksvertretung ist ein grausames, totalitäres System getreten, aber wenigstens ist dort alles gut organisiert. Jedes Jahr veranstaltet die Regierung ein lustiges Turnier an der frischen Luft, bei dem nur einer der Kandidaten überleben wird. Man kommt zwar ins Fernsehen, wenn man mitmacht, aber wer würde schon freiwillig an einer Veranstaltung teilnehmen, deren Ende man mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit nicht erlebt? So blöd kann doch keiner sein, oder? Kantkiss Neverclean schon...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Es ist Erntedankfest und somit steht mal wieder die Auswahl der Tribute an, damit diese bei den Hungerspielen antreten. Aus Distrikt 12 trifft es Kantkiss Neverclean und Pita Mehlsack, dabei hatte es ja eigentlich Kantkiss Schwester Prin getroffen, aber durch Slimey Sue wird Kantkiss unfreiwillig Freiwillige und muß nun in der Arena des Kapitals um ihr Leben kämpfen, denn sie möchte ja jetzt schließlich auch gewinnen und reich werden.


    Ich war sehr gespannt auf die Parodie von "Die Tribute von Panem" und den Anfang fand ich echt nicht schlecht, ich mußte sogar einige Male ziemlich schmunzeln, aber mit der Zeit wurden die Witze irgendwie immer platter und auch die Geschichte selbst hat mich dann irgendwann nicht mehr wirklich mitgerissen. Für mich gab es so einen Bruch nachdem die Tribute in die Arena gekommen sind, ab da wirkte alles auf mich etwas lieblos zusammengeschustert und das mit Radi war schon sehr hart an der Grenze, wie ich finde.


    Was ich aber ganz interessant fand war, das die Autoren einiges angesprochen haben was mich in den Originalbüchern auch gestört hat, wie zum Beispiel, das Katniss (hier ja Kantkiss) immer hin und her gerissen ist zwischen zwei Jungs, aber halt eher auf eine sachliche Art, das sie kaum Gefühle zeigt und das die Autorin dem drumherum nicht viel Beachtung geschenkt hat, obwohl mich das ja immer sehr interessiert hat. Wie das hier erwähnt wurde fand ich teilweise recht witzig, aber das mit Pita und Carola wurde mir mit der Zeit dann doch etwas zu viel des Guten.


    Wenn man das Buch liest muß man sich auf jeden Fall auf einige alberne Szenen einstellen und vieles wird auch ziemlich überspitzt dargestellt, aber das bleibt bei einer Parodie natürlich nicht aus. Die Story läßt sich aber recht flüssig lesen und ich war ja trotz der nicht so guten zweiten Hälfte immer noch recht neugierig wie es weitergeht und was alles geändert wurde. Gerade der Schluß ist ja schon etwas anders und hat mich auch etwas überrascht, denn das es so kommt damit habe ich nicht gerechnet, aber es paßte irgendwie zu Kantkiss und ihrer Einstellung.


    Veröffentlicht am: 23.02.2013