Ward, Rachel: Den Tod vor Augen


  • Autor: Ward, Rachel
    Titel: Den Tod vor Augen
    Originaltitel: Numbers 2 - The Chaos
    Verlag: Carlsen Verlag
    Erschienen: Juni 2011
    ISBN 10: 355152016X
    ISBN 13: 978-3551520166
    Seiten: 432 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Numbers-Reihe Band 2
    Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre
    Preis: 14,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    01.01.2028 - An diesem Tag werden sie sterben. Hunderte, Tausende von Menschen. Adam weiß es. Denn wenn er in fremde Augen schaut, sieht er das Todesdatum seines Gegenübers. Diese Gabe, diesen Fluch, hat er von seiner verstorbenen Mutter geerbt. Und offenbar hat auch sie irgendetwas über die bevorstehende Katastrophe gewusst. Adam trifft eine Entscheidung. Er wird versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Er wird das Schicksal herausfordern.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    In diesem Buch geht es diesmal um Adam, den Sohn von Jem, dem sie ihre "Gabe" vererbt hat, allerdings ist es für ihn noch um einiges schlimmer, denn er kann auch die Gefühle der Menschen wahrnehmen, wie sie bei deren Tod sind und manchmal sieht er auch, vor seinem inneren Auge, Bilder aufblitzen, wie es passiert und das ist für ihn nicht immer leicht zu verkraften.


    Diesmal gibt es übrigens noch eine zweite Person, die eine "Gabe" hat, allerdings äußert diese sich anders und sie sieht auch meistens nur das gleiche, bei diesem Charakter handelt es sich um Sarah. Die Kapitel sind deswegen immer abwechselnd einmal aus der Sicht von Adam und einmal aus Sarah´s Sicht geschrieben.


    Adam mochte ich am Anfang nicht so gerne, aber auch Sarah war mir erstmal etwas fremd und Val, die Urgroßmutter von Adam, die ich schon aus dem ersten Teil kannte, fand ich die ersten Seiten auch irgendwie recht seltsam, aber die drei entwickeln sich mit jedem Tag, der vergeht, weiter und mit der Zeit konnte ich mir die Geschichte ohne die Drei gar nicht mehr vorstellen.


    Sarah hat eine ziemlich schlimme Vorgeschichte und ich konnte mir zwar von Anfang an denken, das ihre Sorgen, mit ihrem Vater zusammenhängen, aber als sie es dann ausgesprochen hat, war es trotzdem nochmal ein richtiger Schock. Auch Adam hat einige Probleme, da ihm einige Dinge angehängt werden, die er allerdings gar nicht begangen hat, aber da er zur falschen Zeit am falschen Ort war, so wie damals seine Mutter und sein Vater, hat er momentan nicht wirklich was zu lachen. Außerdem hat er selbst noch einen Unfall und sieht sich danach als Monster.


    Die Verzweiflung von Adam kommt wirklich gut rüber, besonders, wenn er wieder mal jemanden trifft, der am 01.01.2028 sein Leben verlieren soll und er versucht wirklich einiges um die Menschen wachzurütteln und ihnen zu helfen, aber das ist natürlich keine leichte Aufgabe, weil viele denken, er wäre einfach nur ein Spinner, der sich das alles ausgedacht hat. Manchmal wäre ich wirklich gerne ins Buch gesprungen und hätte einige Leute mal ordentlich geschüttelt, denn deren Kommentare waren oft nicht zum aushalten, aber auch bei Adam, Sarah und Val hätte ich das manchmal gerne gemacht.


    Die Geschichte ist wie schon der erste Teil ziemlich melancholisch und auch das Ende ist recht düster, allerdings gab es diesmal auch einige schöne Momente und das hat mich etwas aufatmen lassen.


    Veröffentlicht am: 22.02.2013