Jungen, Leonie: Galaxie der Unendlichkeit


  • Autor: Jungen, Leonie
    Titel: Galaxie der Unendlichkeit
    Verlag: Papierfresserchens MTM-Verlag
    Erschienen: 30. März 2011
    ISBN 10: 3861960540
    ISBN 13: 978-3861960546
    Seiten: 203 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Monde der Fortuna Band 1
    Empfohlenes Alter: 12-15 Jahre
    Preis: 10,90 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Amanda Wilkinson ist scheinbar ein ganz durchschnittliches Mädchen von 18 Jahren und soll die nächsten Jahre bei ihrer Tante in Deutschland verbringen. Eigentlich nicht schlecht, doch dann taucht plötzlich Jared Dearing auf und bringt ihr eintöniges Leben ganz schön durcheinander. Noch ist ihr nicht klar, welch unglaubliches Geheimnis dieser unscheinbare Junge mit sich trägt und welch grauenhaftes Schicksal die beiden teilen...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Amanda ist 18 Jahre alt und wohnt die meiste Zeit in Deutschland, in dem Ort Rheinzabern, bei ihrer Tante Michelle, aber in den Ferien fliegt sie meist nach Amerika um ihre Mutter zu besuchen, die dort immer noch lebt. Diese hat Amanda vor sechs Jahren nach Deutschland geschickt, damit sie dem Chaos entkommt, welchem genau wird aber leider nicht wirklich erwähnt und da sind wir auch schon bei meinem Hauptkritikpunkt, denn es werden oft Dinge erwähnt, die recht interessant klingen, aber leider wird da dann nie ausführlich drauf eingegangen, was ich sehr schade fand, denn die Geschichte von dem geheimen Land, das hinter einer Tür verborgen liegt hat wirklich viel Potenzial.


    Was mich auch öfters gestört hat war, das die meisten Sätze manchmal so unvollendet wirkten, als ob da eigentlich noch was zu gehören würde und manchmal wußte ich auch gar nicht genau wer denn nun eigentlich redet oder wo man sich gerade befindet, da einem das nicht wirklich verdeutlicht wurde. Die ganze Story wirkt sehr gehetzt und einige Seiten mehr hätten der Geschichte sicher gut getan.


    Auch die Charaktere sind mir recht fremd geblieben, vor allem hatten die alle ganz enorme Stimmungsschwankungen und Amanda hat sich am Anfang öfters widersprochen, so daß es manchmal schwer war herauszufinden was sie nun eigentlich wirklich denkt, besonders in Bezug auf Jared war das immer so eine Sache. Durch dieses ganze hin und her fand ich die Annäherung der beiden auch teilweise etwas seltsam und emotionslos.


    Das Cover hat mir übrigens ziemlich gut gefallen, denn es paßt auch gut zur Geschichte, es zeigt nämlich zwei Hände, die eine Brosche halten und diese hat in dem Buch eine wichtige Rolle.


    Wie gesagt, die Geschichte ist von der Grundidee wirklich toll, aber die Umsetzung hat mir persönlich nicht so gut gefallen, aber ich hoffe einfach mal, das im zweiten Teil vielleicht einiges ausführlicher beschrieben wird und das man dann auch eventuell mehr mit den Protagonisten mitfühlen kann.


    Veröffentlicht am: 22.02.2013