Walder, Vanessa: Liebesprotokolle


  • Autor: Walder, Vanessa
    Titel: Liebesprotokolle
    Verlag: Cbj
    Erschienen: 1. Februar 2005
    ISBN 10: 3570129136
    ISBN 13: 978-3570129135
    Seiten: 160 Seiten
    Einband: Hardcover
    Empfohlenes Alter: 12-13 Jahre
    Preis: 9,90 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Bislang war Carmen ein echter Kühlschrank, der keinen an sich heranließ. Ihre Schwäche für Raoul kannte nur Carmens einziger Vertrauter, ihr Tagebuch - bis es eines Tages verschwunden ist! Carmen wird zur Geheimagentin. Fieberhaft versucht sie herauszufinden, wem das kompromittierende Dokument in die Hände gefallen ist, überrascht ihre Umgebung mit Fragen und sammelt Informationen über alle Verdächtigen, um sie im Notfall damit zum Schweigen zu bringen. Was Carmen zunächst nicht bemerkt, wohl aber ihre Mitmenschen: Durch die Recherchen interessiert sie sich jetzt zum ersten Mal ernsthaft für andere - und kommt ihnen dabei näher als je zuvor. Der Kühlschrank beginnt abzutauen...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Den Anfang wo sich Carmen vorstellt, man würde sie tot im Wald finden, weil sie jemand ermordet hat, fand ich doch ziemlich befremdlich, das hat mich auch an das Buch ganz anders drangehen lassen, denn eigentlich hatte ich mit einer lustigen Geschichte gerechnet, anhand des Klappentextes, aber als es gleich so losging, war ich mir da nicht mehr so sicher.


    Carmens Tagebuch ist verschwunden und sie ist deswegen ganz verzweifelt, denn dort drinnen stehen natürlich viele geheime Sachen, die niemanden etwas angehen und so macht sie sich auf die Suche nach demjenigen, der es ihr gestohlen haben könnte. Es gibt für sie sechs Verdächtige, einmal ihre Haushälterin, ihr Nachbar, die Freundin ihres Vaters, ihre beste Freundin, ihre eigene Mutter und den Jungen, den sie eigentlich ganz toll findet.


    Bei ihren Nachforschungen geht Carmen dann auch mal richtig aus sich raus, denn normalerweise ist sie ein verschlossenes Mädchen und hält sich öfters alleine in ihrem Zimmer auf, außerdem macht sie so gut wie nie was spontan und Gespräche führt sie auch nicht wirklich gerne. Aber nun muß sie mit den Leuten reden, wenn sie herausfinden will, wer ihr Tagebuch genommen hat und dabei findet sie dann heraus, das vieles gar nicht so ist wie es scheint und sie sich in ihren Mitmenschen das ein oder andere Mal doch sehr getäuscht hat.


    Carmen ist eigentlich ganz nett, aber ich bin mit manchen ihrer Gedanken nicht so zurecht gekommen, wie ich ja schon am Anfang bemerkt habe und auch wenn einige Sätze dann doch noch recht lustig waren, so hatte vieles aber auch einen recht ernsten Beigeschmack, was ich aber meistens eigentlich ziemlich gut fand, denn es paßte oft einfach zu der jeweiligen Situation.


    Schade fand ich es, das vieles doch recht schnell abgehandelt wurde, denn man hätte aus der Geschichte sicher noch einiges mehr rausholen können, ich denke ein paar Seiten mehr hätten dem Buch sicher gut getan.


    Veröffentlicht am: 22.02.2013