Gerdom, Susanne: Der Nebelkönig


  • Autor: Gerdom, Susanne
    Titel: Der Nebelkönig
    Verlag: Ueberreuter
    Erschienen: Juli 2010
    ISBN-10: 380005566X
    ISBN-13: 978-3800055661
    Seiten: 335 Seiten
    Einband: Hardcover
    Empfohlenes Alter: 14-15 Jahre
    Preis: 14,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    In Sallies Welt geht alles seinen scheinbar gewohnten Gang: Sie ist Küchenmädchen in einem Herrenhaus, so groß, verwinkelt und weitläufig, dass Sallie nur einen winzigen Bruchteil davon kennt. Am liebsten hält sie sich ohnedies in der Bibliothek auf, um zu lesen. Denn die Geschichte vom ewigen Kampf des Nebelkönigs gegen die Katzenkönigin lässt sie nicht mehr los. Doch schon bald wird Sallie herausfinden, dass diese Geschichte viel mehr mit ihr zu tun hat, als sie sich auch nur vorstellen kann. Sie beginnt Türen zu öffnen und Fragen zu stellen derweil kriecht der Nebel unaufhörlich ins Haus.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Sallie ist dreizehn Jahre alt und Küchenmädchen in einem großen Herrenhaus, sie liebt Bücher über alles und verbringt ihre freie Zeit gerne in der Bibliothek bei dem Bibliothekar Uhl, der ihr immer wieder Bücher raussucht, die ihr gefallen könnten. Einige Passagen, die sie dann gerade für sich selbst liest werden dann auch für den Leser gut sichtbar gemacht, so daß man auch selbst erfährt um was es in den Büchern geht und auch der im Titel erwähnte Nebelkönig taucht öfters in diesen Geschichten auf, genauso wie die Katzenkönigin.


    Ist Sallie mal nicht in der Bibliothek dann schleicht sie im Keller rum und erkundet dort unten die geheimen Gänge, dort trifft sie dann auch eines Tages auf Redzep, der ungefähr in ihrem Alter ist und dort in tiefster Dunkelheit lebt und für sie meist in Rätseln spricht.


    Man weiß manchmal gar nicht so genau, wer denn jetzt gut oder böse ist und wer Sallie anlügt oder ihr die Wahrheit sagt, denn jeder erzählt ihr irgendwie was anderes und viele Antworten bekommt sie auf ihre Fragen auch nicht so wirklich.


    Was ich sehr interessant fand war, das Sallie denkt, das es nur das Haus gibt, in dem sie lebt, das das die ganze Welt sei. Sie kann sich nichts unter Ozeanen, Wäldern, Dörfern usw. vorstellen, für sie gibt es nur das Herrenhaus. Auch als Uhl ihr versucht das alles zu erklären und ihr eine Karte zeigt will sie es nicht glauben und denkt er will sie nur reinlegen, im Laufe der Geschichte erfährt man dann auch wieso das so ist.


    Der Anfang des Buches hat mir wirklich gut gefallen und ich fand die Geschichte sehr spannend und geheimnisvoll, aber leider wird es zum Ende hin doch etwas verwirrend, außerdem hetzt man von einem Ort zum anderen und weiß langsam gar nicht mehr so wirklich, was denn jetzt los ist und das fand ich schon sehr schade, auch bleiben die Charaktere meist sehr blass, bis auf den Apotheker, den ich eigentlich noch am besten von allen fand, auch wenn man ihn manchmal nicht wirklich einschätzen konnte.


    Veröffentlicht am: 21.02.2013