Etzold, Veit: Spiel des Lebens


  • Autor: Etzold, Veit
    Titel: Spiel des Lebens
    Verlag: Ink
    Erschienen: 13. September 2012
    ISBN-10: 3863960483
    ISBN-13: 978-3863960483
    Seiten: 349 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Emily & Ryan Band 1
    Empfohlenes Alter: 14-17 Jahre
    Preis: 14,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Willkommen im Spiel des Lebens, Emily. Du hast die Wahl. Sieg oder Tod, liest Emily völlig fassungslos auf dem zerknüllten Zettel in ihrer Hand, und damit geht der Horror los. Ein Psychopath jagt sie durch ganz London und stellt sie vor unbegreifliche Rätsel. Falls sie diese nicht in der vorgegebenen Zeit löst, gibt es einen Toten. Der Killer treibt Emily an den Rand des Wahnsinns. Wer ist dieser Irre? Und warum hat er ausgerechnet sie für sein mörderisches Spiel ausgewählt?


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Emily hat es endlich geschafft, sie hat sich von zu Hause losgeeist und geht nun auf das King´s College, für sie bedeutet das Freiheit pur. Aber schon an ihrem ersten Tag macht sie eine unheimliche Entdeckung, irgendjemand hat ihr nämlich an ihr Postfach einen Luftballon geklebt, dabei kann sie diese fliegenden Ballons überhaupt nicht leiden. Außerdem hat sie ein Bild bekommen auf der eine Nachricht für sie geschrieben steht und die sorgt dafür, das Emily sich erstmal unsicher und ängstlich fühlt, doch zu ihren Eltern will sie auf keinen Fall zurück, also versucht sie so tun, als wäre nichts passiert. Kurze Zeit später kann sie aber nicht mehr vertuschen, das sich jemand sehr intensiv für sie interessiert und es beginnt eine Zeit voller Angst, Wut und Fragen nach dem warum.


    Ich war sehr gespannt auf das Buch, denn der Klappentest hat sich ziemlich vielversprechend angehört und ich hatte mir dadurch eine rasante Jagd durch London vorgestellt, wo Emily kaum zu Atem kommt und immer wieder in brenzlige Situationen gerät durch die Rätsel des Täters, aber das war nicht wirklich der Fall. Am Anfang gab es zwar Ansätze, aber danach flaute das alles etwas ab, die Spannung blieb aus und ab der Mitte wurde es dann auch ein wenig zäh. Außerdem wußte ich schon wer hinter alldem steckt, als derjenige das erste Mal aufgetaucht ist, denn jemand anders kam für mich irgendwie gar nicht mehr in Frage. Auch das mit Ryan war ziemlich vorhersehbar und irgendwie unnötig.


    Emily war mir auch nicht wirklich sympathisch, vor allem habe ich sie nicht immer verstanden, sie handelt nämlich oft sehr unüberlegt und will immer ihren Willen durchsetzen, das sie dabei ihre Familie und Freunde in Gefahr bringen könnte kommt ihr irgendwie gar nicht in den Sinn. Dabei sollte sie, gerade nachdem eine gewisse Situation eingetreten ist, doch erst recht mal darüber nachdenken, aber nein, sie macht weiter ihr Ding. Der einzige den ich noch einigermaßen ok fand war eigentlich Ryan und was ist eigentlich aus Julia geworden, Emilys bester Freundin?! Gerade am Ende hätte ich mir zwischen den beiden gerne ein Gespräch gewünscht, denn das wäre sicher sehr interessant und aufschlussreich gewesen, aber leider kam da nichts.


    Die Geschichte an sich läßt sich auf jeden Fall gut und flüssig lesen, auch wenn es doch recht viele Wiederholungen gibt, aber da habe ich mich jetzt nicht so sehr dran gestört. Außerdem hatte es das letzte Kapitel nochmal in sich und ich bin auch immer noch am überlegen, was das jetzt alles wirklich zu bedeuten hat. Übrigens wird die Geschichte aus der Sicht von Emily und der des Täters erzählt. Und auch wenn ich jetzt einiges an Kritik geäußert habe, so hatte ich das Buch trotzdem recht schnell durch, da es von der Grundidee her ja nicht schlecht war, aber man hätte halt mehr daraus machen können, wie ich finde, aber falls es mal einen zweiten Teil geben sollte würde ich ihn mit Sicherheit auch lesen.


    Veröffentlicht am: 19.02.2013