Die Schneeflockenmelodie: Anfang - Seite 89 (Ende Kapitel 6)

    • Offizieller Beitrag

    Nina weiß nicht mehr weiter. Ballett ist ihr Leben, doch ihr Traum, eines Tages eine berühmte Tänzerin wie ihre geliebte Großmutter Maria zu werden, droht zu zerplatzen. Als Maria aufgrund ihrer voranschreitenden Demenz auch noch in ein Heim gebracht werden muss, scheint Ninas Kraft am Ende. Doch dann fällt der jungen Frau eine Schatulle mit einer alten Spieluhr und einem Notizbuch in die Hände. Diese offenbaren ihr nicht nur die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe zwischen einer Tänzerin und einem einfachen Spieluhrenmacher, sondern führen sie auch zu ihrem eigenen Glück…

    • Offizieller Beitrag

    Den Abschnitt habe ich gerade beendet und es gefällt mir eigentlich recht gut. Ich hoffe aber, dass es sich wegen dem Ballett für mich nicht zieht, denn es nimmt doch sehr viel Raum ein und ich interessiere mich halt nicht so fürs Ballett.


    Nina und Maria haben ja eine richtige Leidenschaft dafür. Für Nina tut es mir natürlich sehr leid, so von heute auf morgen ausgebotet zu werden, ist nicht sehr schön.

    Aber vielleicht kann sie ja als Choreografin arbeiten oder überhaupt mit Kindern zusammen. Das scheint ihr ja mit Patrick zusammen schon gefallen zu haben.

    Jetzt bin ich aber erstmal gespannt, was es mit dem Notzibuch und der Schatulle auf sich hat.

    Ich finde es sehr traurig, dass Maria nun Dement ist und Nina nicht mehr erkannt hat. Aber vielleicht bekommt sie ja nochmal lichte Momente, wenn Nina Bilder oder vielleicht sogar die Spieluhr mit ins Heim bringt.


    Auf Marias und Jakobs Geschichte freue ich mich auch sehr. Jakob finde ich sehr sympathisch. Bin gespannt, ob aus den beiden ein Paar wurde, denn Maria ist ja verlobt.


    LG Karin

    • Offizieller Beitrag

    Ich bin nun auch mit dem ersten Abschnitt fertig. Ballett ist ja auch nicht so meine Welt, obwohl ich es mal selbst gemacht habe, aber da war ich noch recht klein und einen Spagat habe ich z.B. nie hinbekommen. Aber einige Sachen kann ich auch jetzt noch :)


    Maria finde ich ja knallhart, zumindest wenn man so Ninas Erzählungen lauscht. Ich finde das ja schon teilweise echt übertrieben, weiß aber natürlich das die Welt des Balletts tatsächlich oft so ist, nur das dann die eigene Großmutter einen dann so drillt, puh, das ist ja nichts für mich und ich denke es kommt wirklich nicht nur auf die perfekte Technik an, sondern auch auf die Ausstrahlung. Maria ist natürlich auch so gedrillt worden, aber in der Vergangenheit macht sie mir nicht unbedingt einen glücklichen Eindruck. Sie scheint ja nur mal aus sich rauszukommen wenn sie mit Jakob zusammen ist, auch wenn sie das anscheinend erschreckt und nicht mit ihrem sonstigen Leben vereinbaren kann.


    Das Maria jetzt dement ist ist furchtbar, es ist schlimm wenn man nicht mehr von seiner Großmutter erkannt wird. Allerdings wollte Nina doch eigentlich nochmal hin um persönliche Sachen zu bringen, ist dann aber ja wohl den ganzen Tag beschäftigt gewesen.


    Das mit dem Musical könnte für Nina wirklich eine neue Perspektive sein. Da muss man eh dran denken, weil Ballett kann man eigentlich nicht ewig machen, das machen die Gelenke nicht mit auf Dauer, zumindest nicht was das Pensum angeht, was Nina bisher gemacht hat.


    Wie es mit Maria und Jakob weitergeht interessiert mich auf jeden Fall auch und ob Nina und Patrick ein Paar werden. Für Eduard ist dieses Musical sicher auch toll, da ist er wieder ganz in seinem Element.

    • Offizieller Beitrag

    Maria ist wirklich sehr streng, aber das denke ich auch, dass man beim Ballett einfach sehr diszipliniert sein muß. Durch Jakob lernt Maria eine andere Welt kennen und das erschreckt sie vermutlich am Anfang. Bin aber auch gespannt, mit wem sie am Schluß zusammenkommt.


    Ich dachte eigentlich auch, dass Nina nochmal mit Erinnerungsstücken zu ihrer Großmutter geht. Aber vielleicht kommt das im nächsten Abschnitt.


    An Nina und Patrick als Paar habe ich auch schon gedacht :)


    LG Karin

    • Offizieller Beitrag

    Wobei mir das halt oft viel zu streng ist, als ob Nina sich nur durch das Ballett definiert, so kommt es mir bei Maria vor. Kann sein, das bei Maria damals das mit der Liebe nicht so geklappt hat und sie sich dann wirklich nur noch auf das tanzen konzentriert hat, aber das sollte man dann halt nicht anderen genauso aufzwängen und ich bin ja mal gespannt, vom wem Marias Tochter überhaupt ist.

  • Okay. Eigentlich ist Ballett auch nicht mein Thema. Aber ich gebe zu, seit ich in den Achtzigern die Serie "Fame" gesehen habe, habe ich immer davon geträumt, wie es wäre, beruflich Tänzerin zu sein, nicht aber unbedingt als Ballerina. Ich hätte aber auch nie die Disziplin für diese Ausbildung aufgebracht.


    Mir hat der erste Teil gut gefallen. Mich erinnert die Sache mit Maria sehr an meine Mutter, die ja auch vor einigen Jahren dement wurde und ich konnte nur schlecht damit umgehen. Für die Angehörigen ist es tatsächlich härter als fǘr die Betroffenen selbst.

    Ich bin gespannt, wie sich die Sache mit Jakob in der Vergangenheit mit Maria entwickelt.

    • Offizieller Beitrag

    Tanzen an sich finde ich toll, ich liebe auch Tanzfilme, die "Step up"-Reihe z.B. finde ich total super, aber Ballett ist dann doch wieder was anderes, außer es ist gepaart mit anderen Tanzstilen. Ich habe ja auch mal Choreographien getanzt und fand das viel besser als Ballett.


    Meine Oma war auch dement und sie hat einen oft nicht mehr erkannt und auch mehr in der Vergangenheit gelebt.

    • Offizieller Beitrag

    Ich mochte ja auch die "Anna" Reihe im Fernsehen. Wahrscheinlich gefällt mir Ballett im Fernsehen einfach besser, als davon im Buch zu lesen.


    Ich kenne zwar niemanden, der dement ist, aber ich kann mir das schon vorstellen, dass es für den Betroffenen weniger schlimm ist, als für die Angehörigen.


    LG Karin