Patrick, Cat: Forgotten


  • Autor: Patrick, Cat
    Titel: Forgotten
    Originaltitel: Forgotten
    Verlag: Marion von Schröder
    Erschienen: 30. September 2011
    ISBN 10: 3547711827
    ISBN 13: 978-3547711820
    Seiten: 301 Seiten
    Einband: Hardcover
    Empfohlenes Alter: 12-15 Jahren
    Preis: 16,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    London Lane kann sich an nichts aus der Vergangenheit erinnern. Die Zukunft hingegen kennt sie. Beim Aufwachen an jedem Morgen bleibt ihr nur ein Zettel mit ihren Notizen vom Vortag. An einem kalten Wintertag lernt London den geheimnisvollen Luke kennen. Aber begegnet sie ihm wirklich zum ersten Mal? Er ist ihr so seltsam vertraut und wird ihre große Liebe. Doch warum hat London plötzlich schreckliche Visionen von einer Beerdigung? Wird Luke sterben?


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Der Klappentext des Buches hat sich ziemlich interessant und vielversprechend angehört, so daß ich mir den Roman einfach holen mußte. Die ersten 200 Seiten sind auch wirklich gut zu lesen und ich war richtig angetan von der Geschichte um London, die nie etwas über den vorherigen Tag weiß, da jedes Mal um 4.33 Uhr ihr Gedächtnis gelöscht wird und hätte sie ihre Notizen nicht, die sie sich jedes Mal vorm schlafen gehen macht wäre sie wohl total aufgeschmissen. Aber sie meistert ihr Leben wirklich bravourös und auch wenn sie die Vergangenheit nicht kennt so weiß sie doch was sie und ihre Mitmenschen in der Zukunft erwartet, allerdings auch nur bis zu dem Zeitpunkt wo es geschieht, denn dann ist es ja wieder vergangen und somit erlischt die Erinnerung.


    Auch schön fand ich die Beziehung von London und Luke, man merkt den beiden ihre Gefühle richtig gut an, auch wenn London sich theoretisch erstmal jeden Tag neu in ihn verliebt. Aber Luke ist wirklich ein toller Junge und steht voll und ganz zu ihr. Aber auch er hat ein kleines Geheimnis, was ich persönlich allerdings nicht so schlimm fand und Londons Reaktion darauf war schon etwas überzogen in meinen Augen, denn sie hat ihm ja auch nicht die ganze Wahrheit über sich erzählt. In dem Teil verhält sie sich dann auch etwas unreif, wie ich finde und manipuliert sich sogar selbst mit ihren Notizen.


    Jamie, die beste Freundin von London, fand ich die meiste Zeit über ziemlich unsympathisch. Da will ihr London nur helfen und beistehen, aber sie macht alles kaputt, trotzdem gibt London nicht auf und hält an der Feundschaft fest, da sie ja auch die Zukunft kennt, aber theoretisch könnte sie die ja auch ändern, wenn sie das wollte und würde dann nicht alles anders kommen?!


    Sehr düster war der immer wiederkehrende Traum von London, der sie auch immer ziemlich verwirrt und traurig zurück gelassen hat, vor allem, weil sie nicht weiß, was genau er zu bedeuten hat und was sie dort wirklich sieht. Sie reimt sich zwar immer mal einige Sachen zusammen, aber die Wahrheit ist eine ganz andere.


    Wie schon erwähnt fand ich die ersten Seiten wirklich klasse, aber dann kommt eine Wendung mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe und die ich persönlich auch nicht gerne in Büchern lese, da mich das sehr mitnimmt und schockiert, aber das sieht natürlich jeder anders. Aber für mich war das halt der Punkt an dem mich die Geschichte nicht mehr so begeistern konnte und ich mit einem ziemlich unangenehmen Gefühl weitergelesen habe.


    Aber auch das Ende hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen, da es plötzlich doch alles ziemlich schnell ging und auch wenn der Epilog nochmal ganz gut war, so hat er doch nicht alle Fragen beantwortet, die ich noch hatte und die im Laufe der Story aufgekommen sind.


    Veröffentlicht am: 17.02.2013