Jordan, Sophie: Brennender Kuss


  • Autor: Jordan, Sophie
    Titel: Brennender Kuss
    Originaltitel: Firelight
    Verlag: Loewe
    Erschienen: 1. August 2011
    ISBN 10: 3785570457
    ISBN 13: 978-3785570456
    Seiten: 376 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Firelight-Reihe Band 1
    Empfohlenes Alter: 13-16 Jahre
    Preis: 17,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur in ihrem Rudel, hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf ihre schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben. Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zu tun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll? Ihre Mutter verschweigt ihr etwas, als sie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen. Todunglücklich beginnt Jacinda ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Das Cover zeigt die Hälfte von einem Mädchengesicht, mit roten Haaren und das paßt wirklich perfekt zur Geschichte, denn genauso stelle ich mir Jacinda vor. Außerdem schimmert der Umschlag richtig schön, wenn man ihn hin und her bewegt.


    Jacinda lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester versteckt in einem Dorf in den Bergen, denn sie ist eine Draki, das bedeutet, das sie sich in einen Drachen verwandeln kann. Ihr Rudel sieht in ihr etwas besonderes, denn sie ist ein Feuerdraki und die gibt es eigentlich gar nicht mehr auf der Welt. Allerdings soll Jacinda nur eine Brutmaschine werden, um noch mehr von ihrer Sorte auf die Welt zu bringen und darum ist sie Cassian, dem Sohn des Anführers, versprochen. Aber nach einer sehr waghalsigen Aktion von Jacinda und ihrer besten Freundin packt Jacindas Mutter die Koffer und flieht mit ihren beiden Töchtern, um endlich ein ganz normales Leben führen zu können, denn sie selbst hat ihren Draki abgetötet und Tamra hat sich nie in einen verwandelt.


    Für Jacinda ist das alles natürlich nicht so leicht, denn sie ist gerne eine Draki und an dem Ort, den ihre Mutter ausgesucht hat kann sie ihn kaum mehr hervorholen, aber das ist auch genau das, was Jacindas Mutter bezweckt hat, denn sie möchte das der Draki im innern ihrer Tochter abgetötet wird, so wie sie es bei sich auch gemacht hat. Während Tamra ganz in diesem neuen Leben aufgeht, geht es Jacinda immer schlechter, allerdings scheint es auch noch etwas Hoffnung zu geben, denn in der neuen Schule wird sie auf Will aufmerksam, dem sie schon vorher einmal begegnet ist und in seiner Nähe fühlt sie sich wieder ganz wie sie selbst, aber leider gibt es auch da einige Probleme.


    Die Geschichte um Jacinda und Will hat mir ziemlich gut gefallen, denn man fühlt sich mit den beiden wirklich verbunden und kann ihre Gefühle und Erlebnisse richtig gut nachempfinden. Auch finde ich die Idee mit den Drakis sehr schön, wobei ich mir manchmal doch noch etwas mehr Infos über sie und ihre besonderen Fähigkeiten gewünscht hätte und was hat es eigentlich mit diesen Enkros auf sich, die ab und zu mal erwähnt werden.


    Jacinda war mir gleich sympathisch, aber sie tat mir oft ziemlich leid, denn wie ihre Mutter und auch ihre Schwester manchmal mit ihr umgegangen sind fand ich schon recht hart. Man kann die Beweggründe von ihrer Mutter zwar verstehen, aber wie sie sie umsetzt und Jacinda dann vor den Kopf stößt hat mir nicht sonderlich gefallen. Auch das Tamra sich nicht etwas mehr in ihre Schwester hineinversetzen konnte habe ich nicht verstanden, denn sie war ja vorher auch mal in derselben Situation und Jacinda bemüht sich ja nun wirklich, aber immer wird ihr alles angelastet, wenn es mal nicht so läuft, wie ihre Mutter und ihre Schwester das wollen. Was ich etwas schade fand ist das Jacinda sich immer zurückzieht und ihrer Familie nicht mal wirklich sagt, wie es ihr geht und was sie denkt, wenn sie sie angreifen. Dabei macht sie sich selbst oft schon ziemlich runter, weil sie halt denkt sie sei egoistisch, denn ihre Mutter und Tamra fühlen sich ja wohl.


    Will fand ich einfach super und sein Geheimnis konnte man schon ein wenig vorausahnen, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch, es macht das alles eher noch spannender. Allerdings hätte mich noch interessiert, wie seine Familie das überhaupt sieht und ob das überhaupt einer von ihnen weiß, außer halt sein eigener Vater. Ich hoffe, das man darauf in den nächsten Teilen noch etwas genauer eingeht.


    Wie so oft gibt es aber auch hier wieder einige Charaktere, die mir nicht so gut gefallen haben, allen voraus Xander, der wirklich unheimlich rüberkommt. Aber auch Brooklyn fand ich ziemlich unangenehm mit ihrer Art, wie sie sich gegenüber Jacinda verhält ist wirklich unglaublich.


    Das Ende war dafür leider so gar nicht mein Fall, ich fand es wirklich schade, das es so gekommen ist. Trotzdem läßt einen der Cliffhanger nun gespannt auf den zweiten Band warten, denn ich bin nun doch ziemlich neugierig, wie es mit Jacinda, Will und den Draki generell weitergeht.


    Veröffentlicht am: 17.02.2013