Armentrout, Jennifer L.: Morgen lieb ich dich für immer


  • Autor: Armentrout, Jennifer L.

    Titel: Morgen lieb ich dich für immer

    Originaltitel: The Problem with Forever

    Verlag: cbt

    Erschienen: 13. März 2017

    ISBN 10: 3570311414

    ISBN 13: 978-3570311417

    Seiten: 541 Seiten

    Einband: Broschiert

    Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

    Preis: 12,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt.

    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Mallory ist einige Jahre nicht zur Schule gegangen und hat deswegen Unterricht zu Hause bekommen, doch nun geht sie an die Highschool und direkt an ihrem ersten Tag begegnet sie Rider wieder. Rider und sie haben eine gemeinsame Vergangenheit, die nicht sehr schön war, aber die beiden hatten einander und gerade Rider hat immer wieder auf Mallory aufgepasst. Doch jetzt haben sie sich vier Jahre nicht gesehen und einiges hat sich geändert.


    Mallory mochte ich ziemlich gerne, sie hat es nicht immer leicht gehabt und wie sie sich ihren Ängsten stellt finde ich richtig gut. Natürlich geht vieles nicht von heute auf morgen, aber sie macht immer kleine Schritte nach vorne. Auch Rider fand ich eigentlich ganz sympathisch, nur am Ende leistet er sich schon den ein oder anderen Fauxpas und das hätte ehrlich gesagt nicht sein müssen. Vor allem paßte es nicht wirklich zu ihm, aber ich hatte mir am Anfang schon sowas gedacht, weil irgendwie läuft es öfters nach diesem Schema ab. Ainsley, Jayden, Hector und Keira fand ich auch noch super, aber Paige, Carl und Rosa waren nicht so wirklich mein Fall. Gerade Carl finde ich richtig unsympathisch mit seinen Vorurteilen und Oberflächlichkeiten, obwohl gerade er es doch besser wissen müßte.


    Die erste Hälfte des Buches fand ich noch recht ansprechend, auch wenn man merkt, das irgendwie über allem so eine drohende Gefahr liegt. Aber dann wird plötzlich so viel dramatisches in die Geschichte gepackt, das es richtig überladen wirkt. Man kann eigentlich gar nicht richtig mitfühlen, weil sofort das nächste schlimme Ereignis kommt. Auch die Charaktere bekommen keine wirkliche Gelegenheit mal über das ein oder andere richtig nachzudenken oder zu trauern. Dabei kommt dann auch vieles zu kurz und zum Schluss hätte ich lieber mehr über Ainsley und Hector gelesen, als über Mallory und Rider. Auch Keira hätte irgendwie mehr Raum bekommen sollen wie ich finde. Sehr traurig sind übrigens der Prolog und die Träume von Mallory, sie sind ziemlich beklemmend und lassen trotzdem nur ein Stück davon erahnen, was Mallory und Rider erlebt haben.


    Veröffentlicht am 10.05.2019