Das Haus in der Nebelgasse: Seite 100 - Seite 207 (Ende Kapitel 17)

  • London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

  • Von Mr. Arkwright bin ich ziemlich enttäuscht. Ich dachte er wäre nur etwas schrullig, aber er kann ja richtig boshaft sein. Dabei wäre es doch gar nicht schlecht gewesen, wenn alle geforscht und sich dann ausgetauscht hätten. Stephen hat ja auch nicht so verächtlich über ihn gesprochen.


    Stephen finde ich bisher ganz nett, allerdings scheint er ja irgendwie über seine Verhältnisse zu leben. Woher kommt also das Geld dafür oder hat er Schulden?!


    Mrs. Westlake ist wirklich eine Wucht und sie hilft Matilda ja auch wo sie kann und die Gespräche zwischen den beiden sind wirklich super. Auch wenn Mrs. Westlake ab und zu das Thema wechselt. Aber das macht sie halt aus und ich finde das auch gar nicht so schlimm.


    Mr. Easterbrook hat sich auf jeden Fall verdächtig gemacht mit dem Brief und auch damit, daß er Laura wohl nicht aus den Augen lässt und sie anscheinend heiraten möchte. Nur wenn er nichts genaues weiss, was weiss er dann um so zu reagieren?! Und ich hätte ihn schon längst mal durchleuchtet.


    Das der Garten von Lauras Elternhaus auf einem Friedhof errichtet wurde finde ich irgendwie gruselig. Ich meine, es war ihnen ja bewusst als sie das Grundstück noch dazu gekauft haben, aber denkt man dann nicht immer daran, wenn man sich im Garten aufhält?! Kann man da wirklich unbeschwert sein?!

  • Ich bin mit Dir mal wieder einer Meinung. :)


    Ich bin von Mr. Arkwright genauso enttäuscht. Er ist doch sicher auch sehr gespannt wegen dieser Sache und jetzt kriegt er nichts mehr mit durch sein Verhalten. Aber ich denke, er war sich auch ziemlich sicher, dass Mathilda sich für ihn entscheidet. Ich würde ihm ja durchaus zutrauen, dass er sich jetzt rächen will und Kontakt zu Mr. Arkwright aufnimmt.


    Stephen mag ich auch und ich könnte mir vorstellen, dass er und Mathilda ein Paar werden.


    Mit Mr. Easterbrook sehe ich das genauso, er hat sich sehr verdächtig gemacht und mich würde interessieren, was er alles weiß. Und vor allem, wie es Laura geht.


    Das mit dem Garten und dem Friedhof finde ich auch mehr als gruselig und ich glaube, ich könnte da nicht wohnen.


    Und Mrs. Westlake ist mein Lieblingscharakter. :) Sie bringt mich immer zum Lachen.


    LG Karin

  • Das mit der Rache könnte durchaus sein, aber dann ist Mr. Arkwright noch mehr unten durch bei mir, als sowieso schon. Ich verstehe echt nicht, wieso man bei sowas nicht mal über seinen Schatten springen kann. Vor allem ist Stephen ja überhaupt nicht so eingestellt und hätte gerne mit ihm gearbeitet.


    Ich würde da auch nicht wohnen wollen, da könnte es noch so schön da sein. Ein Friedhof ist für mich auch irgendwie was heiliges, woran man nichts machen sollte. Darum verstehe ich auch nicht wenn manche einfach mal so aufgelöst oder versetzt werden.

  • Das stimmt und ich denke, Mr. Arkwright wird bestimmt nochmal auftauchen.


    Da wundert es mich nicht, dass der Maronenverkäufer immer was unheimliches empfindet, wenn er dort vorbei geht.


    LG Karin