Erwacht: Anfang - Seite 95 (Ende Kapitel 8)

  • An Violet Edens 17. Geburtstag gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie erhält einen Brief ihrer verstorbenen Mutter und erfährt: Sie ist eine Grigori, ein Wächter-Engel – genau wie der unglaublich attraktive, nur leider so unnahbare Lincoln, für den sie schwärmt. Mit siebzehn erwachen ihre Fähigkeiten und rufen gefährliche Gegner auf den Plan. Nun muss sie sich entscheiden, ob sie ihre Gabe annimmt in einer Welt, in der Engel des Lichts und Engel der Finsternis einen schrecklichen Kampf führen ...

  • Den ersten Abschnitt habe ich nun durch und ich weiss immer noch nicht so genau was ich von der Geschichte halten soll. Violet, Steph und Lincoln scheinen ganz sympathisch zu sein. Aber das Violet und Lincoln anscheinend nicht zusammensein dürfen finde ich schon wieder unnötig. Kann es nicht auch mal anders sein?! Und wenn ich bedenke das es fünf Teile gibt dann wird das sicher ein ziemliches hin und her.


    Ich glaube ausserdem, das ich nicht so recht weiss, wie ich die Geschichte einordnen soll, liegt daran, daß mir solche Themen gerade einfach nicht liegen. Früher hätte ich es vielleicht super gefunden, jetzt bin ich da eher zwiegespalten.


    Das Violet damals von einer Lehrerin geholfen wurde scheint ja irgendwie von ihr oder jemand anderem ausgegangen zu sein. Denn es scheint ja als hätte jemand dieser Lehrerin eingeflüstert, das gerade jemand Hilfe braucht und nun könnte man natürlich auch fragen, ob es dem Lehrer nicht auch so ergangen ist. Jedenfalls finde ich die Vorstellung, daß jemand einem so gesehen sagt was man tun soll gruselig. Und auch wenn es heisst bei den "Guten" hätte man noch einen freien Willen, so lenken sie ja trotzdem.


    Naja, mal sehen wie es weiter geht.

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    Den ersten Abschnitt habe ich nun durch und ich weiss immer noch nicht so genau was ich von der Geschichte halten soll.


    Geht mir genauso. Ich bin da unentschlossen.



    Violet, Steph und Lincoln scheinen ganz sympathisch zu sein.


    Was ich von Violet und Steph halten soll weiß ich nicht. Violet ist manchmal komisch und mir einfach teilweise zu extrem und manche Sachen find ich seltsam. Diese Sache mit dem Alkohol gefiel mir auch gar nicht. Das fand ich unnötig und kindisch. Da hätte sie lieber mal auf sich selbst hören sollen als auf Steph.


    Zitat

    Steph scheint ganz okay zu sein, aber dann wirkt sie wieder zu tussihaft und oberflächlich. Wirklich was anfangen kann ich mit ihr nicht. Ich find manche Sachen bei ihr einfach unnötig.


    Lincoln mag ich eigentlich ziemlich gern und war ja klar, dass er ein magischer sein muss. Aber dass er auf Abstand gehen will und auch dass jetzt was zwischen ihnen steht ist sowas von klischeehaft. Das ist mittlerweile einfach so ausgeluscht, dass es mich nicht mehr wirklich reizt, weil man eh weiß wie es am Ende ausgeht. Aber teilweise fand ich Lincoln richtig süß und lieb. Gegen Ende fand ich ihn dann aber eher seltsam mit seinen Erklärungen. Das passte nicht zu seinem sonstigen Verhalten.


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    Aber das Violet und Lincoln anscheinend nicht zusammensein dürfen finde ich schon wieder unnötig. Kann es nicht auch mal anders sein?! Und wenn ich bedenke das es fünf Teile gibt dann wird das sicher ein ziemliches hin und her.


    wie gesagt geht mir auch so. Vor allem fand ich die beiden echt süß zusammen. Dieser Kuss war eine richtige Seufzene. Ich weiß auch nicht. Oft wirkt echt jedes Buch vom Chema her gleich. Ich fände es jetzt auch schöner, wenn es hier mal anders wäre.


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    Ich glaube ausserdem, das ich nicht so recht weiss, wie ich die Geschichte einordnen soll, liegt daran, daß mir solche Themen gerade einfach nicht liegen. Früher hätte ich es vielleicht super gefunden, jetzt bin ich da eher zwiegespalten.


    Mir liegt dieses zwanghafte wir können oder wollen nicht nicht. Das wirkt zu insziniert. Im letzten Buch war das richtig schlimm und eigentlich überhaupt nichts. Das hier hat wenigstens eine Grundthema. Und es liegt daran, dass ich mit den Charakteren ausser Lincoln und ihrem Vater nicht wirklich warm werde. Muss es immer so klischeehaft teeniemäßig sein? Im letzten Buch war auch das noch viel extremer. Engel liegen mir eigentlich schon, aber diese Version kann mich irgendwie nicht richtig überzeugen.


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    Das Violet damals von einer Lehrerin geholfen wurde scheint ja irgendwie von ihr oder jemand anderem ausgegangen zu sein. Denn es scheint ja als hätte jemand dieser Lehrerin eingeflüstert, das gerade jemand Hilfe braucht und nun könnte man natürlich auch fragen, ob es dem Lehrer nicht auch so ergangen ist.


    Mag sein. Ich hätte sonst gedacht, dass es vielleicht auch so eine Beschützer-Engel-Art gewesen war oder so und sie das einfach gespürt hat, aber so ist es vermutlich eher.


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    Jedenfalls finde ich die Vorstellung, daß jemand einem so gesehen sagt was man tun soll gruselig. Und auch wenn es heisst bei den "Guten" hätte man noch einen freien Willen, so lenken sie ja trotzdem.


    Ja, stimmt. Ich find das auch alles eher nicht so gut. Die Idee an sich kann mich noch nicht überzeugen.


    Was ich ganz interessant find ist, dass man hier eigentlich Mitten in die Geschichte reingenworfen wird. Sie kommt endlich mal nicht in eine neue Schule. jedenfalls nicht direkt und sie kennt Lincoln schon recht lange bevor was passiert. Das ist mal was anderes.


    Was ich langsam auch nicht mehr lesen kann ist über ein Mädchen, dass die Mutter verlor und nicht damit klar kommt obowohl es schon ewig her ist. Oder gegebenfalls auch den Vater. Das ist zwar traurig, aber langsam auch im Bereich Fantasy sowas von ausgeluscht, dass ich es mittlerweile oft einfach nicht mehr lesen mag, weil es eh immer aufs selbe hinausläuft.


    Aber wie gesagt. Lincoln ist wirklich toll teilweise und echt süß, aber ich hoffe er bleibt jetzt auch so.


  • Ich kann schon verstehen, daß Violet das mit dem Alkohol ausprobiert hat. Wäre ja auch eigentlich gar keine schlechte Idee gewesen, wenn sie es nicht übertrieben hätte und dann halt auch nicht mit dem anderen Jungen getanzt hätte. Steph kriegt ja nun auch seit zwei Jahren mit, das Violet in Lincoln verliebt ist und nichts geschieht. Da versucht man halt zu helfen. Wer weiss was sie vorher schon für Ideen hatte, irgendwann kommt man dann halt auch auf solche blöden Sachen.


    Ich kann es auch nicht mehr lesen, dauernd ist es das gleiche, wieso kann man die beiden nicht einfach zusammen sein lassen. Gibt doch genug Sachen die noch Drama erzeugen können ohne das gleich ein hin und her los geht. Was ja auch wieder irgendwie typisch ist, in diesem Teil steht ja, das das als Trilogie gedacht war und dann waren es am Ende doch fünf Teile. Da kann man sich auch irgendwie nicht drauf verlassen. Das wird oft alles viel zu sehr ausgereizt und in die Länge gezogen. Früher hab ich ja auch viel mehr Bücher gekauft als jetzt, aber nun versuche ich da echt abzuwägen, weil es halt oft sowieso nur das gleiche ist. Einzelteile sind mir da ja auch oft lieber geworden, gerade im Jugendbereich. Aber die sind ja leider recht selten.


    Da die Lehrerin ja gesagt hat, sie hätte plötzlich das Bedürfnis gehabt in diesen Teil der Schule zu gehen, obwohl sie da sonst nie wäre, nehme ich einfach an, das da jemand nachgeholfen hat.


    Stimmt, irgendwas ist immer in der Familie, ob nun Vater oder Mutter oder beide. Dabei kann doch auch mal alles super sein, aber dann wäre diese Geschichte ja nicht möglich gewesen, da die Autorin das ja mit diesen 12 Tagen eingebaut hat, sonst könnte man ja kein Halb-Engel werden, wenn alles toll ist. Dabei wäre der Vorfall mit dem Lehrer ja erstmal schon genug gewesen für den Anfang.

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    Ich kann schon verstehen, daß Violet das mit dem Alkohol ausprobiert hat. Wäre ja auch eigentlich gar keine schlechte Idee gewesen, wenn sie es nicht übertrieben hätte und dann halt auch nicht mit dem anderen Jungen getanzt hätte. Steph kriegt ja nun auch seit zwei Jahren mit, das Violet in Lincoln verliebt ist und nichts geschieht. Da versucht man halt zu helfen. Wer weiss was sie vorher schon für Ideen hatte, irgendwann kommt man dann halt auch auf solche blöden Sachen.

    Kann sein. Trotzdem mag ich sowas einfach nicht mehr lesen. Das war noch nie so meins.


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    Ich kann es auch nicht mehr lesen, dauernd ist es das gleiche, wieso kann man die beiden nicht einfach zusammen sein lassen.


    Das verstehe ich auch nicht.

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    Gibt doch genug Sachen die noch Drama erzeugen können ohne das gleich ein hin und her los geht. Was ja auch wieder irgendwie typisch ist, in diesem Teil steht ja, das das als Trilogie gedacht war und dann waren es am Ende doch fünf Teile.

    Okay. Ist das wieder so eine Reihe wie House of Night oder so, wo die Autorin nicht genug schreiben konnte und es immer schlimmer wird statt besser? Wirkt auf mich jedenfalls so gerade.


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    Da kann man sich auch irgendwie nicht drauf verlassen. Das wird oft alles viel zu sehr ausgereizt und in die Länge gezogen.


    Ja, stimmt. Ich habe das Gefühl das ist jetzt auch wieder der Fall.


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    Früher hab ich ja auch viel mehr Bücher gekauft als jetzt, aber nun versuche ich da echt abzuwägen, weil es halt oft sowieso nur das gleiche ist. Einzelteile sind mir da ja auch oft lieber geworden, gerade im Jugendbereich. Aber die sind ja leider recht selten.


    Ja, stimmt. Wobei ich schon gerne Reihen lese, wenn sie gut sind. Aber in den letzten Jahren habe ich das glaub ich auch immer weniger. Bin die Tage erst meine ganzen Leselisten durchgegangen um meine ganzen Bücher mal aufzuführen auf dem Blog. Da hab ich das gemerkt. Aber manche Reihen sind schon richtig gut. Aber ich denke wo mir schon Teil 1 nicht so gefällt lass ich dann lieber auch die Finger davon. Einzelteile können gut sein, aber sind mir oft auch etwas zu kurz.

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    Da die Lehrerin ja gesagt hat, sie hätte plötzlich das Bedürfnis gehabt in diesen Teil der Schule zu gehen, obwohl sie da sonst nie wäre, nehme ich einfach an, das da jemand nachgeholfen hat.


    Ja, stimmt. Da war was.

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    Stimmt, irgendwas ist immer in der Familie, ob nun Vater oder Mutter oder beide. Dabei kann doch auch mal alles super sein, aber dann wäre diese Geschichte ja nicht möglich gewesen, da die Autorin das ja mit diesen 12 Tagen eingebaut hat, sonst könnte man ja kein Halb-Engel werden, wenn alles toll ist. Dabei wäre der Vorfall mit dem Lehrer ja erstmal schon genug gewesen für den Anfang.


    Ja, stimmt. Bei der letzten wohl auch nicht. Aber das wird dann immer so übertrieben. Die sehen dann immer alles so negativ. Und warum sind das eigentlich immer Einzelkinder oder Scheidungskinder? Langsam wird es echt auffällig. Bei mir ist es jetzt das zweite Buch hintereinander mit ähnlichen Chema.


    Und wieso können Autoren ein anfänglich gutes Niveau eigentlich nicht mehr halten sondern müssen immer alles negativ prägen.

  • Ich habe momentan lieber einen intensiven Einzelband, als eine langgezogene Reihe. Zum Glück gab es da in den letzten Jahren auch immer mal ein paar Perlen, die mich wirklich begeistert haben :) Eine Reihe, die mich durchweg gepackt hat, hatte ich jetzt glaube ich schon länger nicht mehr, also zumindest im Jugendbereich. Dabei könnte es eigentlich so einfach sein, aber wenn man die ganzen Bewertungen sieht, dann scheinen ja viele diese komplizierten Liebesgeschichten und zerrissenen Familien zu mögen. "House of Night" habe ich ja bisher nur den ersten Band gelesen und den fand ich eher mittelmäßig.

  • Ich lese schon auch Reihen und da waren in den letzten zwei Jahren auch einige Perlen bei. Auch im Young Adoult bzw. New Adoult Bereich. Momentan lese ich das fast mehr als Fantasy. Die letzte Reihe, die mich gepackt hat war die Maxon Hall Reihe von Mona Kasten. Außerdem Alisik. Müsste ich endlich mal weiter lesen, aber ich komme nicht dazu. Letzes Jahr fand ich auch Tuchvilla irgendwie faszinierend, auch wenn es mich nicht richtig überzeugen konnte, aber es hatte was. Sonst hab ich nur Fortsetzungen oder WIederholugen gelesen.

    Perlen bei EInzelteilen hatte ich aber auch. Da geht bei mir Colleen Hoover ja immer. Ansonsten:

    Du neben mir
    Bin Hexen
    Für immer dein Prinz und irgendwie auch Cinder & Ella.

    Also in etwa ausgeglichen.

    Ich hatte bis Teil 5 House of Night gelesen. Danach habe ich abgebrochen. Mir war das zu extrem mit Zoeys ganzen Männern, aber auch so war es nicht mehr meins.


    Ich mag es ja lieber einfach als zu kompliziert und nur ein Stress.

    Es gibt durchaus Reihen wo kaum Familienstress da ist oder zumindest wenig. Ein schönes Beispiel ist für mich da die Royalreihe von Valentina Fast. Sicher gibts da auch das ein oder andere was nicht so läuft, aber das wird nicht ausgezerrt find ich und wird nicht auf die ganze Story übertragen. Tatsächlich haben die Königseltern da recht wenig Platz insgesamt gesehen. Ihre Schwester fand ich super, auch wenn ihre Tante nicht einfach war. Aber das war okay.

  • Ich lese natürlich auch noch Reihen, aber wie gesagt, so richtig gepackt hat mich schon lange keine mehr von Anfang bis Ende im Jugendbereich. Ich hoffe ja noch auf die Luna-Chroniken, denn da mochte ich ja den ersten Band richtig gerne und auch die "Obsidian"-Reihe ist bisher nicht schlecht, aber das geht halt auch mehr in die Richtung Science Fiction. "Skulduggery Pleasant" könnte man als Fantasy bezeichnen, da bin ich ja auch noch nicht durch, aber die ersten sieben Teile waren ganz gut, allerdings auch teilweise brutal. Aber wie gesagt, die Reihen muss ich erstmal beenden, wer weiß also, ob sie das hohe Level halten oder mich auch noch enttäuschen.

  • Dann hoffe ich mit dir mit wegen Luna. Meins war es ja leider nicht so.

    Obsidian 1 hab ich noch ungelesen hier, aber wird wohl auch erst mal nichts. Hab es nur auf E-Book. und Bücher von der Autorin reizen mich gerade nicht so. Skulduggery hat mich auch schon mal angesprochen. Brutal klingt aber eher nach was, was ich gerade eher vermeide. Ich habe glaub ich auch noch Reihen zu beenden. Wollte alles mal auflisten. Wird aber dauern.