Nix, Garth: Schwarzer Montag


  • Autor: Nix, Garth
    Titel: Schwarzer Montag
    Originaltitel: Mister Monday (The Keys to the Kingdom Vol. 1)
    Verlag: Ehrenwirth
    Erschienen: 18. Dezember 2006
    ISBN 10: 3431037127
    ISBN 13: 978-3431037128
    Seiten: 350 Seiten
    Einband: Hardcover
    Serie: Die Schlüssel zum Königreich Band 1
    Empfohlenes Alter: 10-11 Jahre
    Preis: 16,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Eigentlich ist Arthur Penhaligon kein Held. Genau genommen ist ihm sogar ein früher Tod vorherbestimmt. Doch dann rettet ihm ein merkwürdiger Gegenstand das Leben, ein Schlüssel, geformt wie ein Uhrzeiger. Mit dem Schlüssel kommen bizarre Wesen aus einer anderen Dimension: finstere Boten mit blutverklebten Flügeln, eine Armee aus hündischen Schergen, angeführt von einem unheimlichen Fremden. Sie wollen den Schlüssel um jeden Preis zurück auch wenn sie dazu Arthur und dessen Welt vernichten müssen. In seiner Verzweiflung wagt Arthur es, ein geheimnisvolles Haus zu betreten, ein Haus, das nur er sehen kann und das in andere Dimensionen führt. Dort muss er die Geheimnisse des Schlüssels lüften und sein wahres Schicksal erkennen.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Arthur hat Asthma und ist gerade neu an einer Schule, dort soll er gleich beim Lauftraining mitmachen, was er eigentlich nicht darf, aber da er keine schriftliche Entschuldigung bei sich hat und der Lehrer ihm überhaupt nicht zuhört macht Arthur doch mit und bricht nach einigen Metern zusammen. Zwei seiner Mitschüler versuchen ihm zu helfen, aber er scheint dem Tode geweiht, denn es tauchen zwei seltsame Männer auf, die Montag und Nieser heißen und die beide über seinen bevorstehenden Tod reden. Aber als er von diesem Herrn Montag den Teil eines Schlüssel bekommt geht es Arthur plötzlich wieder gut, doch es war nicht wirklich der Plan, das Arthur diesen Schlüssel auch behält und so sind plötzlich seltsame Wesen hinter ihm her, die für eine Katastrophe in der Stadt sorgen. Arthur macht sich daraufhin auf den Weg zu einem seltsamen Haus und setzt alles daran die Menschen die er liebt zu retten.


    Der Prolog war für mich teilweise recht verwirrend, denn es kommen Begriffe vor, die erstmal keinen Sinn ergeben. Als dann das erste Kapitel startet wird es zwar etwas besser und ich kam dann auch gut voran, doch später geht es wieder los, denn der Autor hat sich so viele seltsame Wörter ausgedacht, die mich irgendwann regelrecht erdrückt haben, besonders als Arthur in dem Haus war. Überhaupt fand ich die Geschichte irgendwann nicht mehr sehr spannend und ich empfand das alles ein einziges durcheinander war. Auch hätte man einiges sicher noch mehr ausbauen können, gerade was die Unwahrscheinliche Treppe und ihre Absätze angeht, denn die fand ich recht interessant, aber da alles so schnell gehen mußte konnte man sich darauf auch nicht wirklich einlassen, dabei wurde es da sogar mal etwas historisch.


    Arthur ist eigentlich recht sympathisch, aber ich konnte nicht wirklich mit ihm mitfühlen, er blieb mir die ganze Zeit über fremd und die anderen Charaktere fand ich auch eher blass. Dabei sind gerade Susi und Blatt echt faszinierende Charakter, aber entweder kamen sie viel zu wenig vor (Blatt) oder sie gingen regelrecht unter (Susi). Auch die ganzen Wesen, die im Unteren Haus wohnen haben mich nicht richtig begeistern können, sie wirken alle so trist und unnahbar, selbst die Bösen sind konturlos und dem Vermächtnis habe ich irgendwie überhaupt nicht getraut. Es scheint sowieso irgendwie jeder nur sich selbst zu vertrauen und seine Ideen durchbringen zu wollen, egal auf welchem Wege und das fand ich nicht wirklich schön zu lesen.


    Was ich auch nicht gut fand waren die Zeichnungen in dem Buch, sie wirkten oft sehr lieblos und es fehlten bestimmte Details, die vorher vom Autor ganz genau beschrieben wurden, aber dann einfach nicht richtig im Bild umgesetzt wurden. Ich achte da schon sehr drauf und fand es dementsprechend auch echt schade, da Zeichnungen oft eine wirklich schöne Ergänzung sind und der Geschichte manchmal noch mehr Leben einhauchen, aber hier hätte ich gerne darauf verzichtet. Auch fand ich die Story für das empfohlene Alter einfach zu brutal, da rollen zum Beispiel Köpfe und werden Augen ausgestochen, das ist nicht wirklich das, was ich in dem Alter gerne gelesen hätte und das Bild mit den Leichen fand ich auch ganz schrecklich.


    Veröffentlicht am: 17.02.2013