Der Weihnachtswald von Anfang bis Seite 108 (Ende Kapitel 8)

  • Zitat

    Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben … Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ...

  • Antonie war ein kleines Waisenmädchen. Jeder war von ihr bezaubert, bis sie zu sprechen begann, denn Antonie stotterte. Wie jedes Jahr vor Weihnachten kamen Menschen, um für die Feiertage Kinder zu sich zu nehmen, doch Antonie blieb immer zurück. Auch dieses Jahr schien es nicht anders zu sein, bis eine ältere Frau im Rollstuhl kam. Sie versuchte mit Antonie zu sprechen und nahm sie trotz ihres Stotterns mit.



    Auch die junge Anwältin Eva machte sich mit ihrer Sekretärin auf den Weg um ihre Großmutter Anna zu besuchen. Sie war nicht begeistert, als sie feststellen musste, dass sich nicht nur der Sohn der Haushälterin ihrer Großmutter Phillip dort aufhielt, sondern auch Antonie. Zornig versuchte sie mit ihrer Großmutter darüber zu sprechen, doch die ließ sich nicht beirren.



    Als Eva wieder zurück ins Wohnzimmer kommt, ist Antonie verschwunden. Philipp und sie machen sich auf die Suche nach dem kleinen Mädchen. Draußen ist alles voller Schnee und es tobt ein Sturm. Im Garten finden sie die Spuren von Antonie und bald auch sie selbst, doch auf dem Rückweg wird Eva von einem schweren Ast getroffen und ist kurz ohnmächtig. Als sie die Augen wieder aufschlägt, ist sie zwar an derselben Stelle im Garten, doch dieser sieht total verändert aus.



    Ein Mann kommt auf sie zu und beschimpft sie, unberechtigt sein Grundstück zu betreten, aber gleich darauf kommt eine Frau dazu, sie begrüßt Eva plötzlich mit dem Namen Sophie und meint, dass sie ihrer Cousine sei. Eva versteht die Welt nicht mehr, aber ist sich auf einmal klar darüber, dass sie ihre Urgroßmutter Katharina vor sich stehen hat. Sie folgt dieser mit Philipp und Antonie ins Haus. Anna damals noch ein kleines Mädchen beobachtet sie heimlich und findet, dass dieser Besuch nicht mit rechten Dingen zugehen kann.



    Also bis scheint es interessant zu sein. Eva gefällt mir aber nicht wirklich, mal sehen wie sie sich noch entwickelt. Phlipp ist mir sehr sympathisch und die kleine Antonie tut mir furchtbar leid.