D´Amato, Brian: 2012 - Das Ende aller Zeiten


  • Autor: Brian D´Amato
    Titel: 2012 - Das Ende aller Zeiten
    Original: In the Courts of the Sun
    Verlag: Bastei
    Erschienen: 2011
    ISBN-10: 340416508X
    ISBN-13: 978-3404165087
    Seiten: 960
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 9,99


    Zitat von amazon.de

    Für Jed DeLanda ist das Leben ein Spiel. So wie das mysteriöse Brettspiel, das er von seiner Mutter geerbt hat und mit dessen Hilfe er an der Börse spekuliert. Bis ihm eines Tages die exzentrische Marena Park Bilder von einem alten Maya-Codex zeigt. Die Maya waren besessen von Zahlen, sie spielten das gleiche Spiel wie Jed, aber in einer unvorstellbar größeren Komplexität. Sie berechneten die großen Katastrophen der Menschheit voraus, bis zu dem Tag, an dem alles enden wird: dem 21. Dezember 2012. Während die USA in Chaos und Anarchie versinken, macht sich Jed auf eine fantastische Reise. Er muss zurück in die Zeit, als die Maya noch existierten. Er muss selbst das große Spiel spielen, um zu sehen, ob die Menschheit noch eine Chance hat.


    Meine Meinung:


    2012 - Weltuntergang. Ein Thema das in diesen Tagen hochaktuell ist. Es gibt unzählige Berichte, Bücher und sogar schon einen Film. Ich muss gestehen, dass mich das Thema doch etwas interessiert und deshalb habe ich auch zu diesem Werk von Brian D´Amato gegriffen. Doch dieser Kauf sollte sich schon bald als eine große Fehlinvestition herausstellen.


    Das Buch ist mit seinen 880 Seiten doch ein sehr umfangreiches Werk - doch umfangreich bedeutet leider nicht immer gut. Der Autor verliert sich viel zu oft in ausschweifenden Beschreibungen und Erklärungen. Die Hauptfigur ist der Maya Nachfahre Jed, er beherrscht ein altes Spiel, dass es ihm ermöglich gewisse Ereignisse vorherzusehen. Der Autor braucht knappe 150 Seiten um das Spiel zu erörtern - doch verstanden habe ich es danach noch immer nicht.


    Die Protagonisten waren mir allesamt nicht wirklich sympathisch und haben mich stellenweise sogar genervt. Es werden viele Sätze auf Spanisch geschrieben - aber nicht alles wird übersetzt - man kann sich zwar einiges zusammenreimen aber nicht alles.


    An manchen Stellen schafft der Autor es wirklich eine beklemmende Stimmung aufkommen zu lassen und den Leser in seinen Bann zu ziehen. Das waren die Momente in denen ich dem Buch immer wieder eine Chance gegeben habe.


    Doch die Zeitreise in die Vergangenheit war mir dann doch zu abstrus. Der Autor versucht mit wissenschaftlichen Theorien sein Buch zu untermauern - was ich ja an und für sich sehr befürworte - doch man kann es wie in diesem Fall auch übertreiben. Manchmal raucht dem Leser einfach nur der Kopf weil man schlichtweg überfordert wird.


    Als ich in meiner Neugier die letzte Seite aufgeschlagen habe und der letzte Satz dann lautete: Ende Buch 1 habe ich das Buch nach 400 Seiten abgebrochen. Da es für mich einfach nur ein Kampf und Krampf war dieses Buch zu lesen und ich keine Lust habe mich auch noch durch die Fortsetzungen dieses Buches zu quälen.


    Mein Fazit: Zu lang, zu komplex und einfach zu langweilig - also Finger weg.


    Veröffentlicht am 16.11.09!