Cranen, Jennifer: Ich will nicht, dass ihr weint


  • Autor: Jennifer Cranen
    Titel: Ich will nicht, dass ihr weint
    Verlag: Ullstein
    Erschienen: 2010
    ISBN-10: 3548373356
    ISBN-13: 978-3548373355
    Seiten: 176
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 7,95


    Zitat von amazon.de

    :»Ich will nicht, dass ihr weint und um mich trauert, sondern mit einem Glas Sekt darauf anstoßt, dass ich nun endlich alles überstanden habe. Denkt nur daran, dass es mir gutgeht, und vergesst das Trauern.«Jenni Cranen ist fünfzehn, als sie erfährt, dass sie Krebs hat. Nach dem ersten Schock nimmt sie den Kampf gegen die Krankheit auf. Vierzehn Monate lang steht sie tapfer die Therapie und quälende Schmerzen durch. Doch Jenni verliert den Kampf gegen den Krebs und stirbt mit nur 16 Jahren. Während dieser Zeit hat sie Tagebuch geschrieben. Darin erzählt sie von ihren Erlebnissen, ihrer Angst, aber auch von ihrer Hoffnung und ihrer unbändigen Liebe zum Leben. Ein berührender Bericht.


    Meine Meinung:


    Ich will nicht,dass ihr weint ist der letzte Gruß der 16 jährigen Jenni an das Leben. In diesem Buch erzählt sie über den Ausbruch ihrer Krankheit, den Verlauf und wie sie dies alles gemeistert hat. Die Sprache ist die eines Teenagers, stellenweise hilflos, doch kämpferisch und willensstark.


    Man kann durch das Buch nur erahnen welche Ängste, welch Schmerzen und welche Qual diese Mädchen durchlebt haben muss. Sie erzählt von ihren Freunden, ihrer Familie und ihrer Liebe. Ich fand es sehr schön, dass diesem Mädchen wenigstens das Geschenk einer Liebe zuteil geworden ist. Auch wenn diese nur sehr kurz angedauert hat - gab es ihr viel Halt und Trost.


    Ich bin immer noch tief bewegt von der Geschichte und dem Schicksal dieses jungen tapferen Mädchens. Sie erzählt ihre Geschichte mit einer Leichtigkeit eines Teenagers, doch im Laufe dieses einen Jahres ihrer Krankheit, wird sie erwachsener, das merkt man auch an der Abgeklärtheit der Erzählung.


    Dieses Buch ist keine leichte Lektüre, doch kann man es nicht aus der Hand legen, bis man es fertig gelesen hat. Ich kann euch diese Buch wirklich nur wärmstens empfehlen. Man erkennt wie dankbar man als gesunder Mensch doch sein muss und lernt vielleicht das Leben wieder etwas mehr zu schätzen.


    Mein Fazit: Ein bewegender Abschied eines jungen Mädchens.


    Veröffentlicht am 03.11.10