Michéle, Rebecca: Der Weg der verlorenen Träume


  • Autor: Michéle, Rebecca
    Titel: Der Weg der verlorenen Träume
    Originaltitel: -
    Verlag: edition oberkassel
    Erschienen: 2018
    ISBN 10: 3958131344
    ISBN 13: 978-3958131344
    Seiten: 460
    Einband: Taschenbuch
    Serie: -
    Preis: 14,00 €


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Masuren, Ostpreußen – 1918: Trotz zahlreicher Entbehrungen führt die junge Hedwig ein glückliches Leben. Nach der Heirat mit einem aufstrebenden Musiker und der Geburt zweier Kinder muss sie jedoch ihren eigenen Weg im Leben gehen. Als Hedwig sich endlich angekommen fühlt, zerstört das nahende Ende des 2. Weltkrieges alles. Hedwig und ihrer Tochter Margarethe gelingt die Flucht nach Norddeutschland. Dort kämpfen die beiden Frauen um ein neues Glück, doch auch Margarethes Leben verläuft nicht gradlinig …
    Der Weg der verlorenen Träume ist die Geschichte zweier Frauen, die stark und mutig allen Widerständen, die das Schicksal ihnen aufzwingt, trotzen und sich dabei nie selbst verleugnen.

    Klappentext


    Meine Meinung


    Wir schreiben das Jahr 1918 in Ostpreussen. Hedwig ist nach dem ihr grosser Bruder im Krieg gefallen, eine grosse Stütze für ihre Familie. Ihre Mutter Auguste ist nach zwölf Schwangerschaften, mit ihren Kräften am Ende. Der Vater führt ein sehr strenges Regime in der Familie und Hedwig hat als Frau nicht viel zu melden. Sie macht eine Ausbildung zur Schneiderin und schafft es bis zur Meisterin. Durch Zufall lernt sie den Musiker Albert kennen und lieben. Hedwig wird Schwanger und die beiden heiraten. Doch Albert ist für das Familienleben nicht gemacht und lässt Hedwig bei seinen Eltern zurück. Hedwig erlebt dort die Hölle auf Erden und nach der Todgeburt des ersten Kindes, bekommt sie noch zwei weitere Kinder Werner und Margarete. Doch eines Tages kann Hedwig einfach nicht mehr und verlässt ihre Schwiegereltern, um ein einiges Leben aufzubauen.


    Dieses Buch hat mich bis in meine Träume verfolgt. Hedwigs Schwiegermutter Johanna war wirklich der Teufel in Person und ich habe Hedwig bewundert, wie sie das nur ausgehalten hat. Die Flucht aus Ostpreussen, fand ich schon sehr krass und wie sich Hedwig immer wieder aufgerafft hat, bewundernswert. Der Schreibstil fand ich sehr flüssig und das Kopfkino sprangt bei mir sehr schnell an. Zeitwiese hatte ich eine Gänsehaut. Wie können Menschen nur so grausam sein.


    Veröffentlicht am: 1.8.2018