Frank, Jacquelyn: Jacob


  • Autor: Frank, Jacquelyn
    Titel: Jacob
    Originaltitel: The Nightwalkers 01 Jacob
    Verlag: LYX
    Erschienen: 17. August 2009
    ISBN 10: 3802582365
    ISBN 13: 978-3802582363
    Seiten: 375 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Schattenwandler-Reihe Band 1
    Preis: 9,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Seit Anbeginn der Zeit gibt es die dämonischen Schattenwandler. Die Liebe zu Sterblichen ist ihnen verboten. Ein Mann wacht darüber, dass dieses Gesetz eingehalten wird: Jacob. Siebenhundert Jahre widerstand er jeglicher Versuchung, richtete zahllose Schattenwandler, die sich bei Vollmond ihren dunklen Trieben hingaben. Doch als er die schöne Isabella rettet, flammt eine Leidenschaft in ihm auf, die er nie zuvor kannte. Und nun ist es Jacob selbst, der das eherne Gesetz der Schattenwandler bricht.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Jacob ist der Vollstrecker unter den Schattenwandlern, das sorgt dafür, das er ein sehr einsames Leben führt, denn so gut wie alle von seiner Art sind ihm gegenüber sehr skeptisch eingestellt oder sind wütend auf ihn, weil er schon mal sie selbst oder einen ihrer Verwandten gemaßregelt hat. Als er dann auf Isabella trifft scheint dies allerdings plötzlich vorbei zu sein, nur macht sich Jacob damit selbst zum Gesetzesbrecher und steht zwischen zwei Stühlen, denn einerseits möchte er seinen Gefühlen gerne nachgeben, aber andrerseits steht ihm da sein Ehre im Weg und auch die Angst, das er Isabella verletzen könnte. Außerdem werden plötzlich wieder Schattenwandler abberufen, was schon seit Jahren nicht mehr passiert ist und das heißt, das Nekromanten am Werk sind. Das sorgt für ziemliches Entsetzen in den Reihen der Dämonen, denn meistens kann man denjenigen dann nicht mehr retten, sondern muß ihn von seinem Leid erlösen.


    Isabella und Jacob waren zwei Charaktere mit denen ich nicht wirklich mitfiebern konnte, dafür waren sie mir beide einfach zu extrem und teilweise auch recht gleichgültig, gerade Jacobs Beschützerinstinkt fand ich schon sehr grenzwertig, es wird zwar erklärt wieso das so heftig bei ihm ist, aber ich fand es irgendwann nur noch anstrengend zu lesen. Auch das Isabella nicht wirklich mal was deswegen zu ihm gesagt hat und alles ja irgendwie versteht und hinnehmt hat mich gestört. Von der großen Liebe habe ich auch nichts gemerkt, ich hatte eher das Gefühl, als würde es nur um das körperliche gehen, so oft wie es erotische Szenen gab und von deren Begierde gesprochen wurde. Mich haben eher die Nebencharaktere wie Noah, Elijah und Gideon angesprochen von denen es ja auch schon Bücher gibt und ich hoffe natürlich, das diese nicht in das gleiche Muster wie Jacob verfallen auch wenn sie ebenfalls Schattenwandler sind.


    Die Story um die Schwattenwandler, ihre elementaren Kräfte und ihre lange Geschichte, so wie das mit den Nekromanten fand ich dafür schon ziemlich interessant, davon hätte ich auch gerne noch mehr gelesen. Auch was der Rat überhaupt für eine genaue Funktion hat hätte mich interessiert, aber dafür kam er halt einfach zu wenig vor. Die letzten knapp hundert Seiten haben mir am besten gefallen, denn da ging es mal nicht nur um Isabella und Jacob, sondern auch um deren Bestimmung und man hat einige anschauliche Details erfahren. Zwar hätte ich am Schluß gerne noch etwas mehr über Kane und Corinne erfahren, aber eventuell werden die beiden ja nochmal in einem der anderen Bände erwähnt, die ich auch schon hier stehen habe oder ich muß mir doch mal das E-Book über "Kane" holen. Allerdings werde ich wohl erstmal einige Zeit verstreichen lassen bevor ich mich dem nächsten Teil widme.


    Veröffentlicht am: 10.02.2013

  • Dann will ich auch mal. Jetzt hab ich doch glatt in meinen vorherigen zwei Foren das Rezensionsmuster übersehen. Na ja, ist jetzt auch nichts mehr zu machen.


    Die Handlung lasse ich mal weg. Die hat Deanna ja schon erzählt.


    Meine Meinung.


    Dies ist der erste Teil einer mehrteiligen Reihe.


    Insgesamt hat fand ich es ok, aber auch nicht mehr. Viel hat mich auch aufgeregt. Zum Beispiel hat mich die Erotik hier sehr gestört. Die war einfach zu viel. Ich hätte da lieber mehr vom eigentlichen Thema gelesen. Das fand ich nämlich eigentlich ganz interessant.


    Mit den Charaktere konnte ich nicht wirklich was anfangen. Die Hauptcharaktere waren mir irgendwann ziemlich gleichgültig. Isabella war mir einfach viel zu zickig und Jacob zu besitzergreifend und eifersüchtig. Die Nebencharaktere fand ich besser obwohl ich nicht sicher bin ob das auch so ist, wenn die Hauptcharaktere in den anderen Büchern werden.


    Das Ende hat mich gar nicht mehr richtig interessiert. Es war ziemlich hervorsehbar.


    Das Cover ist ganz nett, aber auch nicht wirklich was besonderes.


    Veröffentlicht: 10.02.13



  • Meine Meinung:

    Der Mond hat eine starke erotische Wirkung auf Schattenwandler. In dieser Zeit wollen sie sich mit Menschen paaren, was deren Tod bedeuteten würde. Denn dann käme das innere Monster der Schattenwandler zum Vorschein und durch die animalischen Triebe während des Liebesaktes würde der Dämon hervorbrechen.
    Schattenwandler sind nicht transformierte Dämonen. Solange sie in diesem Zustand sind, muss Jacob, der Vollstrecker, aufpassen, dass sie keinem Menschen zu nahe kommen. Kommt es doch mal vor, müsste er sie maßregeln. Sollten die Schattenwandler doch zu Dämonen werden, müsste Jacob sie jagen und töten. Dies ist seine Aufgabe!


    Als Jacob hinter einem transformierten Dämon her ist, trifft er durch Zufall auf die menschliche Isabella. Und vom ersten Augenblick an spüren sie, dass sie nicht mehr ohne den anderen weiterleben können. Aber Jacob hat eine Pflicht, die er niemals vergessen darf, und auch er hat ein Monster in sich, das er immer im Zaum halten muss ...


    Die Bibliothekarin Isabella ist vom Mond fasziniert, hat das Gefühl, von ihm angezogen zu werden. Hat das eine Bedeutung?
    Die erste Situation, die sie mit Jacob gemeinsam durchlebt, ist auch nicht von schlechten Eltern. Für einen normalen Menschen nicht auszuhalten, was Jacob sehr zu denken gibt. Wer ist Isabella wirklich?


    Im Laufe des Buches scheint Isabella sich weiter zu entwickeln und die Welt der Dämonen immer besser zu verstehen.
    Für mich waren manche Situationen dieser Entfaltung einen großen Lacher wert und ich hatte einige Gelegenheiten, meiner Heiterkeit freien Lauf zu lassen. Vor allem sehr persönliche Entdeckungen an Isabella und auch, was zwischen ihr und Jacob für Entwicklungen passieren, fand ich schön beschrieben.
    Der Schreibstil ist sehr fesselnd und flüssig. Die Figuren und Situationen sind anschaulich und, in meinen Augen, auch bezaubernd dargestellt.


    Anfangs war mir Isabella allerdings ein wenig suspekt. Sie hat als Mensch die anfänglichen Situationen, ohne mit der Wimper zu zucken, sehr gefasst und selbstbewusst aufgenommen.
    Jacob dagegen ist die Entschlossenheit und Pflichterfüllung in Person. Er strahlte auf mich Kraft und einen eisernen Willen aus, sodass ich ihn fast vor mir sehen konnte.
    Je mehr sie miteinander erlebten, desto besser konnte ich die Reaktionen von beiden verstehen.
    Auch alle anderen Figuren wurden gut beschrieben und ich schloss einige während des Lesens in mein Herz.
    Mich faszinierte auch sehr, dass alle Dämonen biblische Namen hatten. Die Erklärung wird im Laufe des Buches verraten.


    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. Das Buch hat lange Kapitel, die aber in Abschnitte unterteilt sind.
    Die erotischen Szenen werden sehr genau und gefühlsbetont dargestellt. Zum Träumen schön. Der ganze Roman war für mich unbeschreiblich bezaubernd.
    Und so brauchte ich immer wieder Pausen, um die schönen Ereignisse eine Weile auf mich wirken zu lassen und um das Buch besser genießen zu können.
    Dieses Werk ist seit Langem mal wieder eine richtige Augenweide. Es beinhaltet alles, was ich mir von so einem Roman wünsche: Sexy Männer, Liebe, Erotik, Spannung sowie Nervenkitzel. Es ist berauschend und gleichzeitig war ich angespannt, was wohl als nächstes passiert. Auch der Witz und das Humorvolle zwischendurch sind gut geschrieben. Ich sag nur: Rosa Elefanten! Diese Aussage kam zum Schluss zwei Mal vor und brachte mich sehr zum Lachen.
    Das Buch zog mich ab der ersten Seite in seinen Bann und verschlang mich regelrecht mit seiner Vielfältigkeit an Emotionen, die es in mir erzeugte.


    Fazit:
    Ein starker Auftakt einer neuen Reihe über interessante Männer!
    Ich bin begeistert und vergebe fünf wundervolle Sterne und zwei Extrasternchen.