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Samstag, 7. Oktober 2017, 10:02

Colgan, Jenny: Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg



Autor: Colgan, Jenny
Titel: Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
Originaltitel: Summer at Little Beach Street Bakery
Verlag: Piper Taschenbuch
Erschienen: 2. Juni 2017
ISBN 10: 3492311296
ISBN 13: 978-3492311298
Seiten: 469 Seiten
Einband: Taschenbuch
Serie: Die kleine Bäckerei am Strandweg Band 2
Preis: 9,99 Euro

Inhaltsangabe:

Zitat

Endlich hat der Sommer an Cornwalls Küste Einzug gehalten, und Polly Waterford könnte nicht glücklicher sein: Ihre kleine Bäckerei läuft blendend, und zusammen mit Huckle, der Liebe ihres Lebens, genießt sie die lauen Abende in dem Hafenstädtchen Mount Polbearne, das inzwischen zu ihrer Heimat geworden ist. Doch plötzlich ist die Bäckerei in Gefahr, denn die alte Besitzerin stirbt. Außerdem fällt es Huckle schwer, seine Vergangenheit in Amerika gänzlich hinter sich lassen, zu oft holt sie ihn ein. Und während Polly Mehl siebt, Teig knetet und Brot backt, bangt sie um ihre Zukunft...

Quelle: Amazon.de

Meine Meinung:

Polly und Huckle leben zusammen mit Papageientaucher Neil nun im Leuchtturm von Mount Polbearne und könnten glücklicher nicht sein. Doch dann stirbt Mrs. Manse und deren Verwandte erben die Bäckerei am Strandweg. Für Polly wird schnell klar, das nun alles umgekrempelt wird, denn Malcolm, einer der Erben will nicht, das Polly weiter selbstgemachte Brote fabriziert. Das wäre viel zu teuer und würde sich nicht rentieren, darum gibt es nur noch abgepackte Ware vom Festland. Als Polly und Malcolm erneut aneinander geraten wird sie gefeuert und ist ganz verzeifelt, denn schließlich müssen Rechnungen beglichen werden. Huckle sieht daher nur eine Möglichkeit und macht sich auf den Weg zurück nach Amerika um dort Geld zu verdienen, doch hält ihre Beziehung diese erneute Belastung aus?!

Polly fand ich hier nicht so sympathisch, vor allem habe ich nicht verstanden, das sie manchmal richtig unfreundliche Sachen sagen kann, gerade zu netten Leuten, aber dann bei Malcolm klein mit Hut ist, obwohl er echt mal eine Standpauke verdient hätte. Auch Huckle hat mir nicht gefallen, er verfällt wieder in alte Muster und versteht Polly öfters nicht mehr. Flora war allerdings eine der seltsamsten Charaktere, was sie sagt hat mich meist total irritiert, da es keinen Sinn macht oder sie sich dauernd selbst widerspricht, keine Ahnung, ob das vielleicht an der Übersetzung gelegen hat oder ob es wirklich so sein sollte. Auch aus Selina bin ich, bis zum Schluß, nicht wirklich schlau geworden. Irgendwie sind die meisten Charaktere aber auch so richtig ruppig geworden. Nur Reuben und Kerensa waren eigentlich wie immer und haben für ein wenig Lockerkeit gesorgt. Am besten war jedoch immer noch Neil, der Papageientaucher.

Viel hält man sich in dem Buch übrigens nicht in der Bäckerei am Strandweg auf und auch Neil ist leider viel zu wenig mit von der Partie, was daran liegt, das sich hier einiges aus dem ersten Band wiederholt. Nicht nur das mit Neil, sondern es gibt auch wieder einen Sturm und das mit Huckle und Polly war eigentlich auch wieder das gleiche, wie am Ende vom ersten Teil. Die Passage mit dem Sturm war allerdings noch recht interessant, aber man erinnert sich halt auch an den vergangenen und was damals passiert ist, so hat das ganze dann nochmal eine besondere Dramatik. Man spürt die Angst der Bewohner von Mount Polbearne richtig, aber auch ihre Entschlossenheit. Mich konnte die Fortsetzung leider nicht so wirklich überzeugen, obwohl ja eigentlich viel Potenzial da war, nur wurde das halt, in meinen Augen, nicht richtig genutzt. Der Schluß war dann außerdem etwas kurz gehalten und so wirklich weiß man nun auch nicht wofür Polly sich jetzt entschieden hat. Am Ende gibt es übrigens wieder von Jenny Colgan einige Rezepte, wie z.B. für Käseschnecken, Zupfbratensandwich und Brötchen.

Veröffentlicht am: 07.11.2017